Gehälter & Verträge
Professoren an staatlichen Hochschulen werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, wissenschaftliche Mitarbeiter in aller Regel nach dem TV-L. In 17 Ratgebern finden Sie die aktuellen Besoldungstabellen für Bund und alle 16 Länder sowie die Regeln hinter den Gehältern an deutschen Hochschulen.
W-Besoldung nach Bundesland
Jedes Land besoldet seine Professoren nach eigener Tabelle. Die 16 Länder-Ratgeber zeigen die W1-, W2- und W3-Grundgehälter samt Leistungsbezügen, Sonderzahlung und Ländervergleich im Detail.
W-Besoldung in Baden-Württemberg: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. In Baden-Württemberg sind die W2- und W3-Grundgehälter die höchsten aller sechzehn Länder: 7.451,06 € in W2 und 8.429,84 € in W3, die Juniorprofessur (W1) bei 5.960,63 €. Das Land zahlt diese Beträge allerdings als festen Sockel ohne Erfahrungsstufen. Dieser Beitrag zeigt die W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Bayern: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Bayern besoldet Professoren nach der Besoldungsordnung W und gehört zu den nur vier Ländern mit Erfahrungsstufen. Das W3-Grundgehalt beginnt bei 8.038,92 € und erreicht nach zwölf Jahren 8.646,23 €. Dieser Artikel zeigt die aktuellen Tabellen für W1, W2 und W3 (Stand 2026) und alles, was zum Grundgehalt hinzukommt.
W-Besoldung in Berlin: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Berlin ist Stadt und Bundesland zugleich. Die Konzentration der Hochschullandschaft ist einzigartig: Charité, FU, HU, TU, UdK, HTW, BHT, ASH und weitere staatliche Hochschulen liegen alle in derselben Stadt und besolden ihre Professoren nach derselben Berliner W-Tabelle. Seit 1. Januar 2026 zahlt das Land 7.117,23 € in W2 und 8.118,77 € in W3. Damit ist der Berliner W2-Wert der zweithöchste unter den sechzehn Ländern. Dieser Beitrag zeigt die Berliner W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Brandenburg: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Brandenburg fällt dabei doppelt auf: Es zahlt mit 8.407,12 € eines der höchsten W3-Grundgehälter aller Länder, verzichtet als einziges Bundesland aber vollständig auf eine jährliche Sonderzahlung. Dieser Beitrag zeigt die brandenburgischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Bremen: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Bremen zahlt das niedrigste amtliche W-Grundgehalt unter den Stadtstaaten, garantiert seinen Professoren aber per Gesetz eine Untergrenze: Die Leistungsbezüge müssen zusammen mindestens 827,55 € im Monat erreichen. Erst Grundgehalt und Mindestbetrag zusammen ergeben das Niveau, das bundesweit verglichen wird. Dieser Beitrag zeigt die Bremer W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Hamburg: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Hamburg geht dabei einen eigenen Weg: Zum amtlichen Grundgehalt von 6.070,86 € in W2 und 7.290,01 € in W3 kommt ein garantierter Grundleistungsbezug von 826,17 € im Monat, den jede berufene Professur erhält. Erst beide Beträge zusammen ergeben das, was bundesweit verglichen wird. Dieser Beitrag zeigt die Hamburger W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Hessen: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Hessen ist dabei in zwei Punkten Sonderfall: das Bundesland verhandelt seinen Tarifvertrag seit 2004 als einziges Land eigenständig, und das W-Grundgehalt steigt über fünf Erfahrungsstufen, also mehr als in jedem anderen Stufen-Land. Eine W3-Professur startet bei 7.748,39 € und erreicht in der Endstufe 8.958,89 €. Dieser Beitrag zeigt die hessischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, deren Höhe jedes Land selbst festlegt. Mecklenburg-Vorpommern zahlt mit 6.732,92 € in W2 eines der niedrigeren W-Grundgehälter, hält aber als eines von wenigen Ländern an einer prozentualen Jahressonderzahlung für Professoren fest. Dieser Beitrag zeigt die W-Tabellen 2026 für Mecklenburg-Vorpommern und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Niedersachsen: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Niedersachsen sortiert die Gruppen dabei enger als jedes andere Bundesland: zwischen dem W2-Grundgehalt von 6.914,90 € und dem W3-Grundgehalt von 7.503,91 € liegen nur 589 € im Monat. Das ist bundesweit der kleinste Abstand, und 7.503,91 € markieren zugleich das niedrigste W3-Grundgehalt aller Länder. Dieser Beitrag zeigt die niedersächsischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in NRW: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. In Nordrhein-Westfalen liegt das W3-Grundgehalt bei 7.767,45 € und das W2-Grundgehalt bei 7.051,97 €, beide als fester Betrag ohne Erfahrungsstufen. Der Abstand zwischen W2 und W3 gehört dabei zu den kleinsten bundesweit. Dieser Beitrag zeigt die NRW-Tabellen 2026 für W1, W2 und W3 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Rheinland-Pfalz: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, deren Höhe jedes Land selbst regelt. Rheinland-Pfalz zahlt mit 7.661,69 € in W3 eines der niedrigsten Lehrstuhl-Grundgehälter bundesweit, garantiert seinen Professoren aber nach zehn Jahren einen Mindest-Leistungsbezug. Damit erhält auch eine Professur ohne großes Berufungspaket mit der Zeit einen gesicherten Aufschlag. Dieser Beitrag zeigt die rheinland-pfälzischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen das Einkommen darüber hinaus bestimmen.
W-Besoldung im Saarland: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, deren Höhe jedes Land selbst regelt. Das Saarland zahlt mit 6.732,58 € in W2 und 7.809,22 € in W3 eines der niedrigsten W-Grundgehälter im Bundesgebiet. Die frühere jährliche Sonderzahlung ist hier allerdings seit 2009 fest ins Grundgehalt eingerechnet, sodass der Tabellenwert mehr enthält, als er auf den ersten Blick verrät. Dieser Beitrag zeigt die saarländischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen das Einkommen darüber hinaus bestimmen.
W-Besoldung in Sachsen: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. In Sachsen startet eine W3-Professur bei 7.689,59 € und damit im hinteren Drittel der Länder, erreicht über vier Erfahrungsstufen aber 9.159,56 €, die höchste W3-Endstufe aller sechzehn Länder. Hinzu kommt eine Besonderheit, die kein anderes Land kennt: eine monatliche Sonderzahlung für W2 und W3. Dieser Beitrag zeigt die sächsischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Sachsen-Anhalt: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, deren Höhe jedes Land selbst regelt. Sachsen-Anhalt zahlt mit 7.026,23 € in W2 einen der höheren W2-Einstiege, beim W3-Lehrstuhl-Grundgehalt von 7.776,55 € aber einen der niedrigsten Werte bundesweit. Der Sprung von der Professur zum Lehrstuhl fällt im Grundgehalt damit besonders flach aus. Dieser Beitrag zeigt die W-Tabellen 2026 für Sachsen-Anhalt und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Erhöhungen das Einkommen darüber hinaus bestimmen.
W-Besoldung in Schleswig-Holstein: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Schleswig-Holstein bemisst sie nicht allein nach der Tabelle: Auf die festen Grundgehälter von 6.965,27 € in W2 und 7.859,13 € in W3 kommt ein einkommensabhängiger Familienergänzungszuschlag, der die Besoldung nach Familienstand und Verdienst staffelt. Eine allgemeine Jahressonderzahlung erhalten Professoren dagegen nicht. Dieser Beitrag zeigt die schleswig-holsteinischen W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Anpassungen über das Grundgehalt hinaus das Einkommen bestimmen.
W-Besoldung in Thüringen: Professorengehälter für W1, W2 und W3 (Stand 2026)
Professoren werden nach der Besoldungsordnung W bezahlt, die jedes Land selbst regelt. Thüringen zahlt seinen Professoren kein separates Weihnachtsgeld mehr: die frühere Sonderzahlung steckt seit 2008 vollständig im monatlichen Grundgehalt. Mit 7.000,61 € in W2 und 7.891,75 € in W3 liegt das Land damit im oberen Mittelfeld und zahlt unter den fünf ostdeutschen Flächenländern nach Brandenburg die zweithöchsten W-Grundgehälter. Dieser Beitrag zeigt die Thüringer W-Tabellen 2026 und erklärt, welche Leistungsbezüge, Zulagen und Anpassungen das Einkommen über das Grundgehalt hinaus bestimmen.
Wie sind die Gehälter an Hochschulen geregelt?
An staatlichen Hochschulen gibt es zwei Gehaltswelten. Verbeamtete Professoren werden nach der Besoldungsordnung W besoldet, gestaffelt in die Gruppen W1, W2 und W3. Die Grundgehälter legt jedes Bundesland selbst fest, hinzu kommen individuell verhandelbare Leistungsbezüge. Wie das System funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur W-Besoldung. Die konkreten Tabellen je Land stehen in den 16 Länder-Ratgebern oben.
Das wissenschaftliche Personal ohne Beamtenstatus wird dagegen nach Tarifvertrag vergütet, an den meisten Hochschulen nach dem TV-L. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Postdocs sind üblicherweise in der Entgeltgruppe 13 oder 14 eingruppiert. Eine Besonderheit des Wissenschaftsbetriebs sind darüber hinaus die Befristungsregeln des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, die den Rahmen für viele Verträge setzen.
In vielen Stellenausschreibungen auf akademische-jobs.de ist die Besoldungs- oder Entgeltgruppe direkt ausgewiesen und über den Vergütungsfilter durchsuchbar. Aktuelle Ausschreibungen finden Sie bei den Professuren und den wissenschaftlichen Mitarbeitern.
FAQ: Häufige Fragen
Was verdient ein Professor in Deutschland?
Die monatlichen Grundgehälter der Besoldungsordnung W reichen je nach Gruppe und Bundesland von rund 6.700 bis über 9.600 € brutto (Stand 2026). Hinzu kommen individuell gewährte Leistungsbezüge. Die vollständigen Tabellen für Bund und alle 16 Länder finden Sie in unserem Ratgeber zur W-Besoldung.
Wer legt die Professorengehälter fest?
Seit der Föderalismusreform regelt jedes Bundesland seine Besoldungsordnung W selbst. Deshalb unterscheiden sich die Grundgehälter zwischen den Ländern deutlich. Professuren an Bundeseinrichtungen besoldet der Bund nach eigener Tabelle.
Nach welchem Tarif werden wissenschaftliche Mitarbeiter bezahlt?
Wissenschaftliche Mitarbeiter an staatlichen Hochschulen werden in aller Regel nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) vergütet, überwiegend in der Entgeltgruppe 13. Das konkrete Gehalt hängt von der Erfahrungsstufe und vom Beschäftigungsumfang ab.