Öffentliche Stellenausschreibung
Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department Erziehungswissenschaft, Professur Schulpädagogik/Empirische Unterrichtsforschung ist zum 01.01.2027 folgende Stelle zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) Implementationsforschung
Kenn-Nr. 352/2026
Befristet bis 30.06.2030 | Vollzeit (40 Std./Woche, 100 %) | EG 13 TV-L
Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).
Die Stelle wird im Rahmen der Vernetzungs- und Transferstelle der Bund-Länder-Initiative „Di- gitales Lehren und Lernen“ eingerichtet. Die Initiative zielt auf eine bundesweite, evidenzbasierte Qualitätsentwicklung im Bereich der digitalen und digitalisierungsbezogenen Lehrkräftebildung. Innerhalb des Gesamtvorhabens werden fünf thematische Kompetenzcluster eingerichtet, die Forschungsprojekte zur Förderung eines digitalen und digital gestützten Unterrichts und zur Entwicklung digitaler Souveränität in Schule und Unterricht bündeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Kompetenzcluster in ihrer Arbeit unterstützen, sie in den Austausch bringen und ihre Arbeitsergebnisse für den Transfer in die Bildungspraxis zusammenführen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Bildungspraxis, -verwaltung und – politik vorgesehen. Darüber hinaus sind eigene Forschungsprojekte geplant, die sich insbesondere mit der Gestaltung von Transfer- und Implementationsprozessen, der Evaluation von Professionalisierungsangeboten und der Qualifizierung von Multiplikator/-innen beschäftigen. Bei der Vernetzungs- und Transferstelle handelt es sich um ein Konsortium von Universitäten, Forschungsinstituten und dem Forum Bildung Digitalisierung, welches an der Universität Potsdam koordiniert und geleitet wird.
Aufgaben
- Weiterentwicklung und Durchführung einer Lehrkräftefortbildung zur Förderung von KI-be- zogenen Kompetenzen bei Lehrkräften in Zusammenarbeit mit Landesinstituten für Lehrkräftefortbildung
- Entwicklung und Umsetzung eines Evaluations- und Implementationskonzepts zur Untersuchung der Wirkungen der Fortbildung auf die Kompetenzen von Lehrkräften und die Qualität des Unterrichts
- Wissenschaftliche Auswertung der Evaluations- und Implementationsvorhaben und Rückmeldung der Ergebnisse an die Landesinstitute für Lehrkräftefortbildung
- Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Transferstelle und mit Externen
Es besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion bzw. Habilitation). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Sie bringen Folgendes mit:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Ab- schluss) im Lehramt, auf dem Gebiet Erziehungswissenschaften oder Psychologie oder in einer vergleichbaren, einschlägigen Fachrichtung, Promotion erwünscht
- sehr gute Kenntnisse in Forschungsmethoden (quantitativ, qualitativ)
- Interesse an und wenn möglich Vorkenntnisse in der Implementationsforschung
- gute Kommunikations- und Teamfähigkeiten
- Deutschkenntnisse auf Niveau C1 gemäß GER, Englischkenntnisse Niveau A2
Ihre Vorteile an der Universität Potsdam:
- Sicher und fair beschäftigt: sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, tarifliche Vergü- tung und zusätzliche Leistungen wie Jahressonderzahlung und betriebliche Altersvorsorge
- Beruf und Privatleben im Einklang: 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbei- ten und ein familienfreundliches Umfeld
- Persönlich und fachlich weiterkommen: Entwicklung fachlicher und überfachlicher Kompe- tenzen in verschiedenen Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Universität Potsdam
- Gut unterwegs: Zuschuss zum Firmenticket für den ÖPNV, gute Anbindung der Universi- tätsstandorte
- Gesund und aktiv: vielfältige Angebote des Hochschulsports und des betrieblichen Ge- sundheitsmanagements
- Arbeiten an der Uni Potsdam: Teil einer vielfältigen Gemeinschaft, Arbeit in einem inspi- rierenden Umfeld und die Möglichkeit, die Universität aktiv mitzugestalten
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Ihre Bewerbung:
Reichen Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und entsprechenden Qualifikationsnachweisen über das Online-Karriere-Portal der Universität Potsdam ein (Kenn-Nr. 352/2026). Bitte stellen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer zusammengefassten pdf-Datei bereit. Die Bewerbungsfrist endet am 30.11.2026.
Jetzt online bewerben: https://spp.uni-potsdam.de/karriere
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Frau Prof. Dr. Rebecca Lazarides per E-Mail: rebecca.lazarides@uni-potsdam.de und Telefon: 0331 / 977 – 2132 gerne zur Verfügung.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Be- schäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG).
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Potsdam, 01.10.2026
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte spp.uni-potsdam.de.
