PhD- & Doktorandenstellen an Universitaeten
Eine PhD- oder Doktorandenstelle ist der Einstieg in die wissenschaftliche Laufbahn: Sie forschen an einem eigenen Thema und arbeiten auf die Promotion hin, meist eingebunden in ein Institut oder ein Drittmittelprojekt. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Promotionsstellen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
PhD / Doktorandenstelle in Zahlen
Datenbasis: die aktuell 276 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Top-Hochschulen
- Uni Zürich 26
- Uni Bern 14
- RWTH Aachen 13
- TU Darmstadt 12
- Uni Bremen 12
- Uni Bochum 10
- Uni Hannover 10
- TU Graz 9
- Uni Innsbruck 9
- Uni Wuppertal 9
Stellen je Bundesland
- Nordrhein-Westfalen 60
- Niedersachsen 26
- Baden-Württemberg 24
- Bayern 21
- Bremen 20
- Hessen 19
- Sachsen 7
- Rheinland-Pfalz 7
- Brandenburg 4
- Thüringen 4
- Hamburg 1
- Saarland 1
- Sachsen-Anhalt 1
- Berlin 1
Top-Fachrichtungen
Was ist eine PhD- bzw. Doktorandenstelle?
Auf einer Promotionsstelle erstellen Sie eine Doktorarbeit (Dissertation) und qualifizieren sich für die weitere Forschung. Ausgeschrieben wird sie häufig als „Wissenschaftlicher Mitarbeiter“ mit Promotionsmöglichkeit oder als strukturierte Stelle in einem Graduiertenkolleg. Die Begriffe PhD, Doktorand und Promotionsstelle meinen im deutschsprachigen Raum dieselbe Phase.
Wie ist eine Promotionsstelle vergütet?
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L), üblicherweise Entgeltgruppe E 13. Promotionsstellen werden häufig in Teilzeit ausgeschrieben (oft 50 bis 75 Prozent), abhängig von Fach und Finanzierung. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13, Vollzeit) brutto im Monat; bei Teilzeit anteilig. Daneben gibt es Stipendien, die steuerlich und sozialversicherungsrechtlich anders behandelt werden.
Quelle: Tarifvertrag der Länder (TV-L), Entgelttabelle 2026.
Wie lange ist die Stelle befristet?
Promotionsstellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) befristet: In der Qualifizierungsphase bis zur Promotion sind bis zu sechs Jahre möglich. Die Vertragslaufzeit soll sich am Qualifizierungsziel orientieren; bei Drittmittelstellen richtet sie sich nach der Projektlaufzeit.
Wie geht es nach der Promotion weiter?
Nach dem Abschluss führt der akademische Weg typischerweise auf eine Postdoc-Stelle. Wer in der Wirtschaft promoviert oder dorthin wechselt, findet Hintergründe im Ratgeber Industriepromotion; zum Abschluss selbst informiert Verteidigung der Doktorarbeit. Verwandte Einstiegsstellen sehen Sie unter Wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Häufige Fragen zu PhD / Doktorandenstelle
Was verdient man auf einer Doktorandenstelle?
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L, meist Entgeltgruppe E 13 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € brutto im Monat in Vollzeit, Stand 2026). Promotionsstellen sind häufig Teilzeit, das Gehalt dann anteilig. Stipendien werden separat geregelt.
Wird eine Promotionsstelle in Voll- oder Teilzeit ausgeschrieben?
Beides kommt vor. In den Geistes- und Sozialwissenschaften sind 50 bis 65 Prozent verbreitet, in vielen Natur- und Ingenieurwissenschaften 75 bis 100 Prozent. Maßgeblich sind Fach und Finanzierung.
Wie lange dauert eine Promotionsstelle?
Nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz sind in der Phase bis zur Promotion bis zu sechs Jahre befristete Beschäftigung möglich. Die einzelne Vertragslaufzeit hängt vom Qualifizierungsziel und der Projektfinanzierung ab.
Welchen Abschluss brauche ich?
In der Regel einen einschlägigen Masterabschluss (oder gleichwertig). Für die Annahme als Doktorand gelten zusätzlich die Vorgaben der Promotionsordnung der jeweiligen Fakultät.