- Start: 01.01.2027
- Vergütung: Vergütung nach E13 TV-L
- Umfang: Vollzeit
- Befristung: befristet (auf 5 Jahre)
- Arbeitsort: Bielefeld
Die AG 2 Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (Leitung: Prof. Dr. Kayvan Bozorgmehr) führt innovative, interdisziplinäre Forschung durch, um das empirische und theoretische Wissen über systemische Herausforderungen für Gesundheit und Gesellschaft zu festigen und zu erweitern. Die AG hat sich die Synthese und Generierung von praxis- und politiknaher Evidenz zum Ziel gesetzt, wobei der Transfer der Studienergebnisse in die Praxis ein besonderes Anliegen ist. Dabei spielen Aspekte der globalen Gesundheit unter Rahmenbedingungen dynamischer gesellschaftlicher Transitionen eine besondere Rolle.
Mit Unterstützung des Rektorats der Universität Bielefeld plant die AG2 an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften den Auf- und Ausbau eines interdisziplinären Forschungszentrums „Global Health & Societal Transitions“. Im Forschungszentrum soll die fakultätsübergreifende Forschung, unter Einbezug relevanter Disziplinen, gebündelt, koordiniert und inhaltlich-programmatisch bearbeitet werden. Relevante Schwerpunkte sind dabei Global Health Themen an der Schnittelle zu Konflikten, Poly-Krisen, Klimawandel, Migration, Governance sowie (Global) Health Policy & Systems und damit einhergehender Ungewissheit und Unsicherheit (Uncertainty) als relationales Phänomen. Als integraler Teil dieses Zentrums ist auch der Aufbau eines WHO Kollaborationszentrums sein mit einem Schwerpunkt auf Migration und Gesundheitssystemen vorgesehen. Im Zuge dieser Vorhaben suchen wir eine*n hoch motivierte*n Wissenschaftler*in zur Durchführung der unten genannten Aufgaben.
Ihre Aufgaben
Wissenschaftliche Koordinationsaufgaben (50 %):
- Koordination des Aufbaus des WHO Collaboration Center inklusive Abstimmung und Erarbeitung des kollaborativen Arbeitsprogramms
- Kommunikation mit der WHO als „Focal Point“, Funktion als erste Anlaufstelle für Anfragen der WHO an das Center
- Unterstützung des Aufbaus des Global Health Centers inklusive Abstimmung mit relevanten Akteur*innen und Initiativen innerhalb und außerhalb der Universität
-
Erstellung von Strategiepapieren
Wissenschaftliche Aufgaben (25 %):
- wissenschaftliche Mitarbeit bei der Entwicklung des Forschungsprogramms des Global Health Centers
- eigenständige Bearbeitung und Umsetzung von wissenschaftlichen Teilaspekten des Forschungsprogramms zu Global Health Policy & Systems und/oder mindestens einem der oben genannten Themenschwerpunkte des Centers (unter Supervision)
-
Erstellung wissenschaftlicher Publikationen in nationalen und internationalen Journals sowohl eigenständig als auch unter Supervision
Lehre (25 %):
- Betreuung von Kursen zum Themen des Global Health auf Masterniveau im Umfang von 4 LVS
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich; die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
Ihr Profil
- überdurchschnittlich gut (Note mindestens 2,0) abgeschlossenes einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium in den Gesundheitswissenschaften
- eigenständige Beiträge/Ideen zum Forschungsprogramm des Centers for Global Health & Societal Transitions und/oder mindestens einem der oben genannten Themenschwerpunkte des Centers (2-seitige Skizze, den Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache beizufügen)
- Erfahrungen in Global Health Forschung, nachgewiesen durch Publikationen und Qualifikationsarbeiten (Master)
- überdurchschnittlich ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse, Kreativität und methodologische Fähigkeiten zur Durchführung unabhängiger wissenschaftlicher Forschung
- Expertise in Methoden empirischer Sozialforschung mit Schwerpunkt auf qualitative Methoden und Policy Analysen, nachgewiesen durch Manuskripte und Publikationen in Fachzeitschriften
- Grundkenntnisse quantitativer Methoden in der empirischen Sozialforschung
- Arbeitserfahrung von mindestens 3 Jahren zu den oben genannten Schwerpunkten des Centers
- Erfahrung in der Mitwirkung bei der Einwerbung von Drittmitteln (DFG-, EU-Förderung)
- Erfahrung in der Koordination komplexer Drittmittelprojekte
- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit UN-Organisationen, insbesondere der WHO
- sehr gute Englischkenntnisse (mündlich und schriftlich) sowie sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (mündlich und schriftlich)
- Erfahrungen in der Lehre in Global Health, einschließlich Betreuung von Qualifikationsarbeiten
- unabhängige, verantwortungsvolle und engagierte Arbeitshaltung
- kooperative und teamorientierte Arbeitsweise
- Fähigkeit, zielorientiert mit sich verändernden Situationen und unerwarteten Herausforderungen umzugehen
- internationale Vernetzung und Kooperationen im Bereich Global Public Health
- Erfahrungen in der Arbeit mit zivilgesellschaftlichen Institutionen
- Expertise in der Literatursuche und der Erstellung systematischer Reviews
- didaktische Erfahrungen, nachgewiesen durch positive Lehrevaluationen oder Teilnahme an hochschuldidaktischen Kursen
- Arbeitserfahrung in Projekten gefördert durch europäische Exzellenzförderung (z. B. ERC)
Wir bieten
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- gute Verkehrsanbindung
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- kollegiale Zusammenarbeit
- offene und angenehme Arbeitsatmosphäre
Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Button „JETZT BEWERBEN“ erreichen.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte jobs.uni-bielefeld.de.
