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Wiss. Mitarbeiter*in (m-w-d) zur Leitung der Abteilung für Historische Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften)

Eckdaten

Hochschule
Uni Halle-Wittenberg
Website
uni-halle.de ↗
Standort
Halle
Stellenart
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Anstellungsart
Vollzeit
Vergütung
E14 TV-L
Bewerbungsfrist
06.07.2026
Fachgebiete
Archäologie, Dokumentation, Geschichte

Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 4-991/26-H

Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte

Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken

und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und

Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl Kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National

wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät I, Institut für Geschichte, Abteilung für Historische Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften), ist ab dem 01.02.2027 die unbefristete Stelle

einer*eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) zur Leitung der Ab-

teilung für Historische Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften)

in Vollzeit zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis

zur Entgeltgruppe 14 TV-L.

Die Abteilung für Historische Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften) bildet in Forschung und Lehre einen

integralen Bestandteil des Instituts für Geschichte der MLU Halle-Wittenberg. Die Erschließung, Analyse u.

didaktische Aufbereitung von Originalquellen aus den Sammlungen von Institut und Universität stellt neben

der Weiterentwicklung der grundwissenschaftlichen Methodik ihre anspruchsvolle Aufgabe dar. Zugleich

leistet sie einen unabdingbaren Beitrag zur historischen Ausbildung u. bereitet insbesondere auf die ge-

schichtswiss. Berufsfelder Archiv, Gedenkstätte, Museums- u. Ausstellungstätigkeit sowie Public History vor.

Arbeitsaufgaben:

  • Leitung der Abteilung in kollegialer Abstimmung mit den Professor:innen des Instituts für Geschichte. Die

künftige Leitung soll die Zusammenarbeit mit dem Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt bei der Do-

kumentation und Verarbeitung grundwissenschaftlicher Forschungsdaten konstruktiv fortsetzen;

  • Lehr- und Prüfungstätigkeit im Bereich der Historischen Grundwissenschaften in ihrer ganzen Breite und

der vormodernen Geschichte nach Maßgabe der LVVO (derzeit 8 SWS). Eine besondere Bedeutung kommt

dabei der Aufgabe zu, die fruchtbare Verbindung zwischen grundwissenschaftlichen und allgemeinen historischen Methoden und Fragestellungen in der Lehre sichtbar zu machen;

  • Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung der Studienberatung am Institut für Geschichte inkl.

der Veranstaltung des Hochschulinformationstages (HIT), zentraler Orientierungstage u. ä.;

  • Organisation der Staatsexamensprüfungen am Institut für Geschichte;
  • Pflege der Quellenbestände des Instituts; wissenschaftliche und didaktische Aufarbeitung der an Universität

und Universitäts- und Landesbibliothek vorhandenen Quellenbestände (Urkundensammlung des Instituts;

Sammlung Morbio und weitere Sondersammlungen der ULB; einschlägige Bestände von Kustodie/Universitätsarchiv);

  • Weiterentwicklung von Kooperationen mit anderen Abteilungen und Einrichtungen des Instituts, der Universität sowie außeruniversitären Einrichtungen (u. a. Landesmünzkabinett, Europäisches Romanik Zentrum,

Verein für hallische Stadtgeschichte, Institut für Landesgeschichte);

  • inhaltliche und methodische Weiterentwicklung des Faches im Bereich der objektbezogenen Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften). Die künftige Leitung wird Freiraum für eigene Schwerpunktsetzungen im

Aufgreifen z. B. naturwissenschaftlicher, digitaler oder kulturwissenschaftlicher Methoden haben.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
  • Promotion im Bereich der Historischen Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften), der mittelalterlichen

und/oder frühneuzeitlichen Geschichte oder einem weiteren für die Stelle einschlägigen Fach; Habilitation

erwünscht;

  • weitere selbständige Forschungsleistungen im für die Stelle einschlägigen Bereich; Bereitschaft zur inhaltlichen und methodischen Weiterentwicklung des Faches Historische Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften);
  • zur Lehre befähigende Kompetenzen im Bereich der Historischen Grundwissenschaften (Hilfswissenschaften), die durch einschlägige Forschungsleistungen und/oder einschlägige Studien- oder Ausbildungszertifikate nachgewiesen werden können;
  • vertiefte Lehrerfahrung im Bereich der vormodernen Geschichte;
  • gute Kenntnisse des Lateinischen sowie weiterer fachrelevanter Sprachen (auch in älteren Sprachstufen);
  • zur Lehre befähigende Kenntnisse der deutschen Sprache;
  • ausgeprägte Beratungskompetenz; erwünscht sind weiterhin Kollegialität, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit.

Wir bieten

  • eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei-

ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge,

  • eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist

(incl. Ferienbetreuung),

  • umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und

Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub.

Von der ausgewählten Bewerberin/dem ausgewählten Bewerber erwarten wir Engagement bei der Einwerbung

weiterer Forschungsmittel und -stellen.

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule

erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education

Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-forforeign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie

unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php.

Bei inhaltlichen Rückfragen (insbesondere auch zur Zertifizierung eines ausländischen Hochschulabschlusses)

wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe, Tel.: 0345-55-24305/24301,

E-Mail: georg.jostkleigrewe@geschichte.uni-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 4-991/26-H mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Liste bereits gehaltener Lehrveranstaltungen, Zeugnisse und Urkunden,

max. zweiseitiges Konzept zur Weiterentwicklung des Faches Historische Grundwissenschaften) bis zum

06.07.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Geschichte, Sekretariat Simone Barth,

06099 Halle (Saale), vorzugsweise per Mail (simone.barth@geschichte.uni-halle.de).

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur

ist erwünscht.

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.

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