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Wiss. Mitarbeiter*in (m-w-d)

Eckdaten

Hochschule
Uni Halle-Wittenberg
Website
uni-halle.de ↗
Standort
Halle
Stellenart
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Anstellungsart
Teilzeit
Vergütung
E13 TV-L
Bewerbungsfrist
30.06.2026
Fachgebiete
Humanmedizin, Psychiatrie

Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-091/26-D

  • Verlängerung der Bewerbungsfrist-

Modern, verneutzt, traditionsbewußt; Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte

Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und

hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und

Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus

beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind.

National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen

außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen der Wissenschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik

für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist vorbehaltlich der Bewilligung der Drittmittel ab dem

nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 3 Jahre befristete Stelle einer*eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)

in Teilzeit (75 %) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis

zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Halle

ist Teil des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG: https://www.dzpg.org/ and www.c-i-r-

c.de), einem dynamischen und interdisziplinären Forschungsnetzwerk, welches viele Möglichkeiten zur Vernetzung und kollaborativen Projekten bietet.

Arbeitsaufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit im Projekt „EMPOWER – Ein von Erfahrungsexpert:innen konzipiertes und koordiniertes Forschungsprojekt zu Gelingensbedingungen von Selbsthilfegruppen“ des Deutschen Zentrums

für Psychische Gesundheit (DZPG)

  • Projektkoordination: Vorbereitung und Organisation des Projektsteuerungsboards, insbesondere der Einbindung von Erfahrungs-Expert:innen und Angehörigen-Vertreter:innen in die Projektsteuerung & Koordination der sechs DZPG-Projektstandorte
  • Evidenzsynthesen: Federführende Planung und Umsetzung eines systematischen mixed-methods Reviews

mit ggf. Metaanalyse zu Wirksamkeit sowie strukturellen und inhaltlichen Gelingens- und Hinderungsfaktoren von Selbsthilfegruppen für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, insbesondere auch mit

Migrationserfahrungen sowie deren Angehörige

  • Mitarbeit an der Konzeption, Erstellung, Verteilung und Auswertung eines Surveys zu strukturellen und in-

haltlichen Gelingens- und Hinderungsfaktoren von Selbsthilfegruppen

  • Mitarbeit an der trialogischen Erstellung eines „Werkzeugkastens“ für gelingende Selbsthilfegruppen durch

u.a. durch trialogische Fokusgruppenarbeit sowie Vorbereitung, Konzeption und Auswertung dieser Fokusgruppen

  • Koordination und Konzeption einer Pilotstudie zu Selbsthilfegruppen, welche an den Elementen des Werkzeugkastens orientiert sind
  • Organisation der Rekrutierung und Studiendurchführung am Standort Halle-Jena-Magdeburg
  • Beteiligung an der Auswertung der Ergebnisse
  • Zusammenführen und trialogische Publikation der Teil- und Gesamtergebnisse
  • Wissenschaftskommunikation zu Projekt und Ergebnissen

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in Psychologie, Epidemiologie,

Versorgungsforschung, Soziologie oder einem verwandten Fach

  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Idealerweise Erfahrungen mit partizipativen Forschungsformaten
  • Kenntnisse in Statistik und Datenanalyse, idealerweise Erfahrung in der Datenauswertung mittels R oder

Python

  • Erfahrungen in systematischen Reviews und Metaanalysen
  • Erfahrungen in qualitativen Verfahren der Auswertung von Fokusgruppen
  • Erfahrungen in der Projekt-Organisation, Organisationstalent und Interesse an der standort- und fächerübergreifenden Zusammenarbeit
  • Erfahrung in internationalem, peer-gereviewtem Publizieren von Forschungsergebnissen
  • Starkes Interesse an interdisziplinärer Forschung und der Schnittstelle von Psychologie – Psychiatrie und

Versorgungsforschung

  • Eigenständige und strukturierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit und gute Kommunikationsfertigkeiten

Wir bieten:

  • Ein engagiertes und unterstützendes Team mit Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines interdisziplinären, translational ausgerichteten Forschungsnetzwerks (z.B. innerhalb des NUMs und des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit)
  • die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber mit einem Abschluss,

der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen bei Abschluss des Arbeitsvertrags eine Vergleichbarkeitsbescheinigung für ausländische Hochschulabschlüsse der Zentralstelle für ausländische Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) als Gleichwertigkeitsnachweis vorweisen. Hinweise für die Möglichkeiten sich hierfür um eine finanzielle Förderung zu bewerben, finden sich unter:

https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn PD Hauke Wiegand, MD/PhD, E-Mail: psychiatrie@uk-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-091/26-D mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Abschlusszeugnisse und Leistungsnachweise sowohl aus dem Bachelor- als auch aus

dem Masterstudium), zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis zu 30.06.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik, Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, E-Mail: psychiatrie@uk-halle.de.

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur

ist erwünscht.

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.

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