Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 5-5969/26-H
Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte
Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und
hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt
die Universität eine Vielzahl Kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie
international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät I, Institut für Biologie,
ist ab dem nächstmöglichen Termin, die auf 3 Jahre befristete Stelle einer*eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
in Teilzeit (50 %) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
In unserer Arbeitsgruppe Molekulargenetik untersuchen wir den Einfluss von langen nicht-kodierenden RNAs
auf die DNA Reparaturmechanismen und damit verbundene Stressresistenz der Modelpflanze Arabidopsis
thaliana. Hierbei verwenden wir modernste molekularbiologische und genetischen Methoden.
Arbeitsaufgaben:
- Durchführung von molekularbiologischen Tätigkeiten (Isolierung von DNA/RNA, PCR, Klonierungsmethoden, RT-qPCR, RNA-Seq) und Auswertung der Ergebnisse
- Durchführung verschiedener zellbiologischer und mikroskopischer Analysen (Konfokal-Mikroskopie, Lokalisationsstudien, Zellfärbungen)
- Erzeugung von genetisch modifizierten Organismen (Arabidopsis thaliana, Nicotiana benthamiana, E-
scherichia coli und Agrobacterium tumefacien) und Charakterisierung der erzeugten Linien
- Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Laborpraktika der AG Molekulargenetik
- Betreuung der Abschlussarbeit von Studierenden
Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Promotion ist gegeben.
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Biologie/Biochemie/Biotechnologie oder
ähnlich
- Fachkenntnisse im Umgang mit molekularbiologischen Methoden (PCR, Klonierung, Isolierung von
DNA/RNA, RT-qPCR)
- Experimentelle Erfahrung in der (konfokalen) Mikroskopie (Live-Cell Imaging, Zellkernanalyse, Lokalisationsstudien)
- Experimentelle Erfahrung in der Erzeugung und Kultivierung von genetisch modifizierter Pflanzen (Arabidopsis thaliana und Nicotiana benthamiana) und Bakterien (Escherichia coli und Agrobacterium tumefaciens)
- Wünschenswert sind Erfahrung in der Durchführung und Analyse von RNA-Seq Analysen, sowie Bioinformatik
- Verhandlungssichere Kenntnisse in Deutsch und Englisch in Wort und Schrift
- Teamfähigkeit in einem dynamischen Umfeld
- Eigeninitiative und Enthusiasmus für wissenschaftliche Forschung
Wir bieten:
- ein dynamisches und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einer aufstrebenden Forschungsgruppe
- die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen,
dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden
können,
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich ei-
ner Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge,
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember,
- eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist
(incl. Ferienbetreuung),
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-
schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit
bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Jun.-Prof. Josephine Herbst,, Tel.: 0345 55-26304, E-Mail:
josephine.herbst@genetik.uni-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 5-5969/26-H mit den üblichen Unterlagen, gebündelt als eine PDF-Datei, bis zum 03.07.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sekretariat, Frau
Juliane Werner, E-Mail: sekretariat@genetik.uni-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
