An der Georg-August-Universität Göttingen ist eine Stelle als
Koordinator*in (m/w/d)
– Entgeltgruppe TV-L E13 –
in Teilzeit mit 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (aktuell 29,85 Stunden/Woche) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist auf fünf Jahre befristet.
Aus der Förderlinie Potenziale strategisch entfalten (PSE) des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung erhält die Universität Göttingen eine Förderung in Höhe von 15 Millionen Euro. Über mehrere Maßnahmen werden strategische Entwicklungsziele und das Forschungsprofil der Universität geschärft. Zentraler Baustein ist die Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen in fünf Campus Research Alliances. Diese Allianzen vereinen campusweite Forschungsaktivitäten in zukunftsweisenden Themenfeldern. Die Campus Research Alliance „Representation of Knowledge through Texts, Sounds and Objects“ beschäftigt sich im Rahmen des Göttingen Research Hub for Multimodal Scholarly Editing (MultiEDIT) mit der Zukunft digitalen Edierens. Für diesen Bereich ist der*die Koordinator*in verantwortlich.
Kernaufgaben
der Stelle sind die Abstimmung von Anforderungen an digitale Editionsformen mit den Entwickler*innen einer Plattform für digitales Edieren an der SUB Göttingen, der Aufbau eines curricularen Schwerpunkts „Digitales Edieren“ sowie die campusweite und internationale Vernetzung der Research Alliance. Der*die Koordinator*in unterstützt die Sprecher*innen des Projekts in Konzeption und Organisation. Er*sie ist Hauptansprechpartner*in für alle Projektbeteiligten und externen Partner*innen.
Zu den Hauptaufgaben gehören:
- Monitoring und Planung der beantragten Projektaktivitäten in enger Zusammenarbeit mit den Sprecher*innen, d. h. insbesondere: Koordination der Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen aus der Software-Entwicklung der SUB Göttingen, Aufbau und Koordination eines Curriculums im Bereich „Digitales Edieren“; Vorbereitung und Betreuung der Auswahl von internationalen Visiting Fellows
- Monitoring finanzieller Belange des Projekts in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschung und Transfer‘
- Vorbereitung und Koordination regelmäßiger MultiEDIT-Team-Meetings
- Planung und Organisation von Veranstaltungen (z. B. Workshops) einschließlich der Organisation von Reisen und Aufenthalten von internationalen Gästen
- Betreuung projektbezogener Publikationen
- Aufbau und Pflege der Kommunikationsnetzwerke zwischen allen Projektbeteiligten sowie allen relevanten Partner*innen (z.B. Hochschulverwaltung und externe Kooperationspartner*innen)
- Vorbereitung und Dokumentation von Sitzungen, einschließlich der Protokollführung
- Pflege der Projektwebsite und Unterstützung von Social Media- und PR-Aktivitäten
Ihr Profil
– Sie verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master/Magister) in einer Geisteswissenschaft.
– Sie besitzen nachweisbare editorische Kenntnisse.
– Sie kennen sich nachweislich mit der Arbeitsweise wissenschaftlicher Forschungsprojekte aus.
– Sie sind mit Fragestellungen der Digital Humanities vertraut.
– Sie verfügen über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten und haben ein Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt in der Wissenschaft
– Sie können fließend sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch (gesprochen und geschrieben) kommunizieren.
– Wünschenswert sind eine abgeschlossene Promotion und Erfahrungen in der Koordination wissenschaftlicher Forschungsprojekte.
Wir bieten
in einem angenehmen Arbeitsumfeld konzeptionelle Gestaltungsmöglichkeiten in einem interdisziplinären Team mit Möglichkeiten zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung, außerdem flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit des teilweisen mobilen Arbeitens, ein tarifvertragliches Gehalt mit den entsprechenden Erhöhungen und bis zu 30 Urlaubstagen pro Jahr und eine ergänzende private Altersvorsorge mit Zuschuss des Arbeitgebers.
Der*die Koordinator*in wird zunächst der Professur für Germanistische Mediävistik der Ko-Sprecher*in Prof. Dr. Henrike Manuwald zugeordnet. Fragen zu diesem Projekt können an sie gerichtet werden (
henrike.manuwald@uni-goettingen.de
).
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen (einschließlich eines Letter of Intent) in einem Dokument zusammengefasst bis zum
05.11.2026 an Prof. Dr. Henrike Manuwald (henrike.manuwald@uni-goettingen.de
).
Rückfragen zum Bewerbungsprozess richten Sie bitte an
henrike.manuwald@uni-goettingen.de.
Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden.
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden hier: Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.uni-goettingen.de.
