2 Positionen Stud. Beschäftigte*r (w/m/d) 41 MoStd. befristet auf 2 Jahre
Berufungen in der Volkswirtschaftslehre laufen oft über einen zentralen Recruiting-Markt im Winter, der die Disziplin international vernetzt. Inhaltlich reicht das Fach von der Geldpolitik über Arbeitsmärkte bis zur Umwelt- und Entwicklungsökonomik und ist stark empirisch geprägt. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Volkswirtschaftslehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 56 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Im Kern untersucht die VWL, wie Gesellschaften mit knappen Ressourcen wirtschaften. Die Teilgebiete gliedern sich in Mikro- und Makroökonomik, Ökonometrie, Finanzwissenschaft, Arbeitsmarkt- und Bildungsökonomik, Umwelt- und Ressourcenökonomik sowie Internationale Wirtschaft. Charakteristisch ist die quantitative, datengetriebene Arbeitsweise, die das Fach eng mit der Statistik, der Mathematik und zunehmend der Data Science verbindet.
Den Einstieg bilden Promotionsstellen und Plätze in strukturierten Doktorandenprogrammen, gefolgt von Postdoc-Stellen. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professuren und Juniorprofessuren, häufig mit Tenure Track. Ausgeschrieben werden sie nicht nur von Universitäten und Fachhochschulen, sondern auch von Wirtschaftsforschungsinstituten der Leibniz-Gemeinschaft wie dem ifo Institut, dem DIW oder dem ZEW, die eng mit Hochschulen kooperieren.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; Promotionsstellen werden in der VWL häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent angeboten. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für eine Promotionsstelle ist gewöhnlich ein abgeschlossenes Studium der Volkswirtschaftslehre oder eines verwandten Fachs erforderlich; Postdoc-Stellen und Professuren bauen auf einer Promotion auf. Über die fachliche Qualifikation hinaus erwarten viele Ausschreibungen fundierte Methodenkenntnisse in Ökonometrie und im Umgang mit Statistiksoftware sowie Publikationen in referierten Fachzeitschriften.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Teilgebiete wie Mikroökonomik, Makroökonomik, Ökonometrie, Finanzwissenschaft und Umweltökonomik.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt ein abgeschlossenes Studium der Volkswirtschaftslehre oder eines verwandten Fachs; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Methodenkenntnisse in Ökonometrie werden häufig erwartet.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und Verwaltung.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben Wirtschaftsforschungsinstitute wie das ifo Institut, das DIW oder das ZEW Stellen aus. Diese Institute kooperieren eng mit Hochschulen.
Stellen aus Volkswirtschaftslehre erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Wirtschaftswissenschaft