Lecturer (m, f, d) for Robotics and IoT
Robotik ist an Hochschulen kein eigenes Studienfach, sondern ein Forschungsfeld, in das Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau gemeinsam hineinarbeiten. Ausgeschrieben werden die Stellen deshalb von Lehrstühlen mit sehr unterschiedlichen Namen. Diese Seite sammelt die aktuell 14 ausgeschriebenen Stellen im deutschsprachigen Raum.
Datenbasis: die aktuell 14 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juli 2026).
Drei Zugänge dominieren. Aus der Informatik kommen Wahrnehmung, Planung und Lernverfahren, aus der Elektrotechnik Regelung, Antriebe und Sensorik, aus dem Maschinenbau Kinematik und Konstruktion. Die Mechatronik bündelt alle drei. Wer nach Robotik sucht, sollte diese Nachbarfelder mitlesen, denn viele Ausschreibungen tragen den Begriff nur im Fließtext.
Sichtbar sind vor allem lernende Systeme, Mensch-Roboter-Kollaboration, mobile und autonome Systeme sowie Anwendungen in Medizin und Pflege. Der Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz ist eng: Ein erheblicher Teil der Ausschreibungen verlangt beides, Erfahrung mit realer Hardware und mit modernen Lernverfahren. Das unterscheidet Robotik-Stellen von rein softwareseitigen KI-Stellen, bei denen die physische Komponente fehlt.
Neben Promotionsstellen und Postdoc-Stellen werden auffällig viele Nachwuchsgruppenleitungen ausgeschrieben, oft an ein Förderprogramm gebunden und mit eigenem Budget für Personal und Hardware. Dazu kommen Professuren und Juniorprofessuren sowie technische Stellen für den Betrieb von Roboterlaboren und Versuchshallen.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen in Entgeltgruppe E 13, Nachwuchsgruppenleitungen und erfahrene Postdocs in E 14, mit Grundgehältern von 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Anders als in vielen Grundlagenfächern werden Promotionsstellen in der Robotik häufig in vollem Umfang besetzt, weil der Hardware-Anteil der Arbeit schlecht teilbar ist.
Üblich sind Abschlüsse in Informatik, Elektrotechnik, Mechatronik oder Maschinenbau. Entscheidender als das Etikett ist das nachgewiesene Profil: Regelungstechnik und Sensorik für hardwarenahe Stellen, maschinelles Lernen für Wahrnehmung und Planung.
Robotik-Ausschreibungen verlangen fast immer Arbeit mit realer Hardware, also Aufbau, Kalibrierung und Erprobung physischer Systeme. Reine KI-Stellen bleiben in der Simulation oder auf Datensätzen und setzen das nicht voraus.
Eine befristete Leitungsposition nach der Promotion, ausgestattet mit eigenem Budget für Personal und Geräte. Sie gilt als Zwischenschritt zur Professur und wird in der Robotik überdurchschnittlich häufig ausgeschrieben.
Nach TV-L in Entgeltgruppe E 13 oder E 14, mit Grundgehältern ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Professuren richten sich nach der W-Besoldung des Landes.
Ja. Prüfen Sie die Hubs Informatik, Elektrotechnik, Mechatronik und Künstliche Intelligenz. Viele Lehrstühle tragen den Begriff Robotik nicht im Namen, forschen aber daran.