Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) – Systematische Theologie
Die Religionswissenschaft betrachtet Glaubenstraditionen von außen: vergleichend, kultur- und sozialwissenschaftlich und ohne eigenes Bekenntnis. Sie analysiert Geschichte, Texte, Rituale und die gesellschaftliche Wirkung von Religionen. Hier finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Hochschulstellen aus dem deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 5 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Das Fach arbeitet vergleichend und interdisziplinär. Häufig vertreten sind in den Ausschreibungen die Religionsgeschichte einzelner Traditionen wie Hinduismus, Buddhismus, Islam, Judentum und Christentum, die systematische und vergleichende Religionswissenschaft, die Religionssoziologie und Religionspsychologie, die Ritual-, Text- und Diskursforschung sowie Religion in Gegenwartsgesellschaften mit Themen wie Migration und Säkularisierung. Anders als die Theologie betrachtet die Religionswissenschaft Religionen von außen und ohne Glaubensbindung. Viele Stellen berühren sich mit der Ethnologie, der Geschichte, den Kulturwissenschaften und den Regionalstudien; Kenntnisse in Quellensprachen sind je nach Schwerpunkt zentral.
Der Einstieg gelingt meist über eine Promotionsstelle, gefolgt von Postdoc-Stellen und Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Die dauerhaften Positionen bilden Junior- und reguläre Professuren. Ausschreibende sind Universitäten mit religionswissenschaftlichen Instituten sowie Forschungseinrichtungen, die sich mit Religion in Geschichte und Gegenwart befassen.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen sind gewöhnlich in Entgeltgruppe E 13 eingruppiert, häufig auch in E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 liegt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren folgen der W-Besoldung.
Den Einstieg über eine Promotionsstelle eröffnet gewöhnlich ein einschlägiger Masterabschluss in Religionswissenschaft oder einem verwandten Fach. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Schwerpunkt verlangen die Ausschreibungen Kenntnisse in Quellen- und Forschungssprachen, Feld- oder Archiverfahrung sowie eigene Publikationen.
Vertreten sind unter anderem die Religionsgeschichte einzelner Traditionen, die vergleichende Religionswissenschaft, die Religionssoziologie und -psychologie sowie die Ritual-, Text- und Diskursforschung.
Die Theologie geht von einem bestimmten Glauben aus und reflektiert ihn von innen. Die Religionswissenschaft betrachtet Religionen vergleichend und bekenntnisfrei, mit kultur- und sozialwissenschaftlichen Methoden. Beide Fächer haben eigene Stellen und Institute.
Wissenschaftliche Stellen folgen dem TV-L, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für eine Promotionsstelle genügt gewöhnlich ein einschlägiger Master in Religionswissenschaft oder einem verwandten Fach. Postdoc-Stellen und Professuren erfordern eine abgeschlossene Promotion.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz meist befristet. Dauerhaft besetzt sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschung und Verwaltung.
Stellen aus Religionswissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Theologie Geisteswissenschaften