Studentische:r Beschäftigte:r im Fachgebiet Vergleichende Theologie
Die Islamwissenschaft liest die islamisch geprägte Welt von der Spätantike bis heute über ihre Sprachen, Texte und Gesellschaften. Als kulturwissenschaftliches Fach betrachtet sie den Islam von außen und ist von der bekenntnisgebundenen islamischen Theologie zu trennen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Islamwissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 2 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Islamwissenschaft ist ein vergleichsweise kleines, aber forschungsstarkes Fach, das sich der arabischen, persischen und türkischen Philologie, der islamischen Geschichte, dem islamischen Recht, der Koran- und Hadithforschung sowie den Gegenwartsgesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens widmet. Sie überschneidet sich eng mit der Arabistik, der Orientalistik und der Religionswissenschaft. Religionsneutral und quellenbasiert untersucht sie ihren Gegenstand mit den Methoden der Geistes- und Kulturwissenschaften.
Weil das Fach stark von Verbundprojekten lebt, dominieren projektgebundene Nachwuchsstellen. Häufig zu finden sind:
Getragen werden die Ausschreibungen von Universitäten mit orientalistischer Tradition, von Zentren für Nahost- und Islamstudien sowie von außeruniversitären Einrichtungen wie den geisteswissenschaftlichen Instituten der Max-Planck- und der Leibniz-Gemeinschaft. Da viele Stellen an die Laufzeit eines konkreten Forschungsvorhabens gebunden sind, sind sie entsprechend befristet.
Für Promotionsstellen wird gewöhnlich ein einschlägiger Masterabschluss in Islamwissenschaft, Arabistik oder einem verwandten Fach erwartet, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Fast durchgängig verlangen die Ausschreibungen sichere Kenntnisse mindestens einer islamischen Sprache wie Arabisch, Persisch oder Türkisch sowie Routine im Lesen von Originalquellen.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Vor allem Promotions- und Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren für Islamwissenschaft, Arabistik und Orientalistik.
Die Islamwissenschaft betrachtet den Islam religionsneutral und kulturwissenschaftlich von außen. Die islamische Theologie ist bekenntnisgebunden und bildet unter anderem Religionslehrer und Imame aus.
Die meisten Stellen verlangen sichere Kenntnisse mindestens einer islamischen Sprache wie Arabisch, Persisch oder Türkisch sowie Erfahrung im Lesen von Originalquellen.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Das Fach finanziert sich stark über Verbundprojekte und Graduiertenkollegs. Viele Nachwuchsstellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz befristet und zudem an die Laufzeit eines Forschungsvorhabens gekoppelt. Unbefristet sind in erster Linie Professuren.
Stellen aus Islamwissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Theologie Religionswissenschaft Geisteswissenschaften