Lecturer in the area of Human Resources & Organisation and Program Manager (m/f/d) full-time
Hochschulen sind selbst große Arbeitgeber, und sie lehren zugleich, wie Personalarbeit funktioniert. Beides erzeugt Stellen: in den Personalabteilungen der Einrichtungen und an den Lehrstühlen für Personalwirtschaft. Hier finden Sie die aktuell 26 ausgeschriebenen Stellen aus beiden Bereichen.
Datenbasis: die aktuell 26 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juli 2026).
Wissenschaftliche Stellen im Personalmanagement gehören zur Betriebswirtschaftslehre und behandeln Personalführung, Organisationsentwicklung und Arbeitsmarktforschung. Sie werden als Professur oder als Stelle für wissenschaftliche Mitarbeiter ausgeschrieben. Davon getrennt stehen die operativen Stellen in den Personaldezernaten, die den Beschäftigungsapparat der Hochschule betreuen. Sie liegen im Bereich Verwaltung und Technik.
Der Rechtsrahmen. Eine Hochschule beschäftigt Tarifbeschäftigte nach TV-L, verbeamtete Professoren nach Landesbesoldungsrecht, wissenschaftliches Personal unter den Befristungsregeln des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und dazu studentische Hilfskräfte nach eigenen Vorschriften. Vier Regelwerke in einem Haus, mit unterschiedlichen Fristen und Zuständigkeiten. Genau deshalb verlangen Ausschreibungen in diesem Feld häufig Erfahrung im öffentlichen Dienst und nennen das Wissenschaftszeitvertragsgesetz namentlich im Anforderungsprofil. Berührungspunkte zum Arbeitsrecht sind entsprechend eng.
In der Verwaltung überwiegen Personalsachbearbeitung, Referentenstellen für Personalentwicklung und Recruiting sowie Leitungsfunktionen in den Dezernaten. Dazu kommen befristete Projektstellen, etwa für die Einführung neuer Personalsoftware oder für Programme zur Personalentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Hub Hochschulverwaltung zeigt diese Stellen im größeren Zusammenhang.
Verwaltungsstellen werden nach TV-L vergütet, die Entgeltgruppe richtet sich nach Aufgabenzuschnitt und Personalverantwortung und steht in der Ausschreibung. Wissenschaftliche Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13 mit einem Grundgehalt von 4.759,37 € brutto im Monat in Stufe 1, Professuren folgen der W-Besoldung des Landes.
In der Verwaltung sind Abschlüsse in Betriebswirtschaft, Verwaltungswissenschaft oder Rechtswissenschaft üblich, ebenso eine einschlägige Verwaltungsausbildung mit Berufserfahrung. Wissenschaftliche Stellen setzen ein wirtschaftswissenschaftliches Studium voraus.
Weil in einer Hochschule Tarifrecht, Beamtenrecht und das Wissenschaftszeitvertragsgesetz nebeneinander gelten. Wer diese Regelwerke kennt, ist deutlich schneller einsatzfähig als jemand aus der reinen Privatwirtschaft.
In den Personaldezernaten überwiegend ja. Befristet sind vor allem Projektstellen, etwa zur Einführung neuer Personalsoftware, sowie wissenschaftliche Stellen an den Lehrstühlen.
Nach TV-L, wobei die Entgeltgruppe vom Zuschnitt der Stelle abhängt und in der Ausschreibung genannt wird. Wissenschaftliche Stellen liegen üblicherweise in E 13 mit 4.759,37 € brutto im Monat in Stufe 1.
Ja, dort allerdings mit breiterem Zuschnitt. An kleineren Einrichtungen deckt eine Stelle häufig Personalsachbearbeitung, Recruiting und Personalentwicklung gemeinsam ab, während große Universitäten diese Aufgaben auf getrennte Referate verteilen.