Doctoral Researcher (m/f/x) (TV-L E13, 75%) in the CRC project A05 „Narrating History under Censorship and Commerce: Warriors and Rulership in Popular Historical Fiction of Early Modern Japan“
Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft liest Literatur über Sprach- und Nationalgrenzen hinweg, von der Erzähltheorie über die Gattungsgeschichte bis zum interkulturellen Vergleich. Sie ergänzt die einzelsprachlichen Philologien um eine bewusst sprachübergreifende Perspektive. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Literaturwissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 23 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juni 2026).
Die Literaturwissenschaft ist ein theoriegeleitetes Fach mit ausgeprägter Forschungs- und Lehrkomponente. Ihre Teilgebiete reichen von der Komparatistik über die Literaturtheorie und Poetik, die Erzähl- und Gattungsforschung und die Editionsphilologie bis zu den intermedialen Studien, die Literatur mit anderen Künsten und Medien verbinden. Eine Besonderheit der Komparatistik liegt darin, dass Forschung und Lehre häufig mehrere Sprachräume zugleich in den Blick nehmen. Inhaltlich berührt sich das Fach mit der Germanistik, der Romanistik, der Anglistik und den Kulturwissenschaften.
Das Fach finanziert sich stark über Verbundprojekte und Graduiertenkollegs, weshalb viele Nachwuchsstellen an konkrete Forschungsvorhaben gebunden sind. Häufig zu finden sind:
Getragen werden die Ausschreibungen von Universitäten mit komparatistischen und philologischen Instituten sowie von außeruniversitären Einrichtungen wie den geisteswissenschaftlichen Instituten der Leibniz- und der Max-Planck-Gemeinschaft.
Für Promotionsstellen wird gewöhnlich ein einschlägiger Masterabschluss in der Komparatistik, einer Philologie oder einem verwandten Fach erwartet, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Sehr häufig verlangen die Ausschreibungen sichere Kenntnisse mehrerer Fremdsprachen sowie eine theoretisch fundierte Forschungsperspektive.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Vor allem Promotions- und Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren für Komparatistik und Allgemeine Literaturwissenschaft.
Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) betrachtet Literatur sprachübergreifend und im Vergleich, während sich Germanistik, Romanistik oder Anglistik jeweils auf einen Sprachraum konzentrieren.
Für Promotionsstellen reicht ein einschlägiger Masterabschluss in der Komparatistik oder einer Philologie. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Mehrsprachigkeit ist häufig gefordert.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Das Fach finanziert sich stark über Verbundprojekte und Graduiertenkollegs. Viele Nachwuchsstellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz befristet und zudem an die Laufzeit eines Projekts oder Kollegs gekoppelt. Unbefristet sind in erster Linie Professuren.
Stellen aus Literaturwissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Geisteswissenschaften