Klassische Philologie Stellenangebote an Hochschulen

Latein und Altgriechisch bilden den Kern der Klassischen Philologie, die sich mit den Sprachen, Texten und der Literatur der griechisch-römischen Antike befasst. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Klassischen Philologie an Universitäten und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.

4 aktuelle Stellen
Stellenart
Anstellungsart
Region
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Befristung
Vergütung
TV-L / TV-H / TVöD
W-Besoldung (Professuren)
A-Besoldung (Beamte)
C-Besoldung
4 Stellen

Klassische Philologie in Zahlen

Datenbasis: die aktuell 4 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juni 2026).

Top-Hochschulen

  1. LMU München 1
  2. Uni Göttingen 1
  3. Uni Münster 1
  4. Uni Saarbrücken 1

Stellen je Bundesland

  1. Bayern 1
  2. Nordrhein-Westfalen 1
  3. Saarland 1
  4. Niedersachsen 1

Was umfasst die Klassische Philologie an Hochschulen?

Das Fach teilt sich klassisch in zwei Säulen: die Gräzistik (Altgriechisch) und die Latinistik (Latein). Beide befassen sich mit der Edition, Übersetzung und Interpretation antiker Texte, von Homer und Platon über Cicero und Vergil bis zur spätantiken und mittellateinischen Überlieferung. Eng verwandt sind die Alte Geschichte, die Klassische Archäologie und die Byzantinistik, sodass viele Ausschreibungen an Instituten für Altertumswissenschaften angesiedelt sind.

Ausgeschrieben werden vor allem Promotionsstellen rund um Editionsprojekte und kritische Textausgaben, Postdoc-Stellen in Forschungsverbünden sowie Stellen in der Lehre, da Latein und Griechisch auch für das gymnasiale Lehramt unterrichtet werden. Hinzu kommen Professuren mit Schwerpunkt Latinistik oder Gräzistik. Editionsvorhaben an Akademien der Wissenschaften, etwa zum Thesaurus Linguae Latinae, schaffen zusätzliche befristete Forschungsstellen.

Wie sind Stellen in der Klassischen Philologie vergütet?

An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € brutto im Monat, in E 14 bei 5.143,59 €. Promotionsstellen werden häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.

Welche Qualifikationen sind gefragt?

Fundierte Kenntnisse in Latein und Altgriechisch sind die Grundvoraussetzung, in aller Regel nachgewiesen durch Latinum und Graecum sowie ein einschlägiges Studium. Für Promotions- und Forschungsstellen erwarten die Institute zudem Erfahrung in Editionstechnik und Textkritik, je nach Projekt auch paläographische oder epigraphische Kenntnisse.

Häufige Fragen zu Klassische Philologie

Welche Stellen gibt es in der Klassischen Philologie?

Ausgeschrieben werden Promotions- und Postdoc-Stellen in Editions- und Forschungsprojekten, Stellen in der Lehre für Latein und Altgriechisch sowie Professuren in Latinistik und Gräzistik. Viele davon sind an Instituten für Altertumswissenschaften angesiedelt.

Welche Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt?

In aller Regel werden Latinum und Graecum verlangt, da die Arbeit unmittelbar an den antiken Originaltexten erfolgt. Für Editions- und Forschungsstellen kommen je nach Projekt paläographische oder epigraphische Kenntnisse hinzu.

Was verdient man in der Klassischen Philologie an einer Hochschule?

Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.

Stellen aus Klassische Philologie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Sprachwissenschaft Literaturwissenschaft Geisteswissenschaften

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