Sachbearbeitung Technisches Gebäudemanagement (m/w/d)
Hochschulen verwalten große Liegenschaften: Hörsaalgebäude, Labore, Bibliotheken, Mensen. Daraus entstehen Stellen im Gebäude- und Facility-Management, während parallel Lehrstühle die Immobilienwirtschaft als Fach lehren. Diese Seite bündelt die aktuell 26 ausgeschriebenen Stellen aus beiden Richtungen.
Datenbasis: die aktuell 26 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juli 2026).
Die wissenschaftliche Seite gehört zur Betriebswirtschaftslehre und behandelt Projektentwicklung, Immobilienbewertung und Investitionsrechnung, häufig an Fachhochschulen mit eigenen Studiengängen. Die betriebliche Seite sitzt in den Bau- und Liegenschaftsdezernaten der Hochschulen und verantwortet Bauunterhalt, Flächenmanagement und technischen Betrieb. Diese Stellen finden Sie unter Verwaltung und Technik, fachlich grenzen sie an Bauingenieurwesen und Architektur.
Der Bestand ist heterogen und alt. Viele Campusgebäude stammen aus den Ausbaujahren der Siebziger, stehen teils unter Denkmalschutz und beherbergen zugleich Speziallabore mit hohen technischen Anforderungen. Dazu kommt, dass Hochschulen ihre Liegenschaften oft nicht selbst besitzen, sondern von einem Landesbetrieb bewirtschaften lassen. Wer hier arbeitet, koordiniert deshalb zwischen Nutzern, Landesbau und externen Planern, statt allein zu entscheiden.
Verbreitet sind Objekt- und Flächenmanagement, Projektsteuerung für Baumaßnahmen, technisches Gebäudemanagement sowie Leitungsfunktionen in den Liegenschaftsdezernaten. Wissenschaftlich kommen Professuren an Fachhochschulen hinzu, die einschlägige Berufspraxis voraussetzen, sowie Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschungsprojekten zu nachhaltigem Bauen.
Stellen im Gebäudemanagement folgen dem TV-L, die Entgeltgruppe richtet sich nach Aufgabenzuschnitt und Verantwortungsumfang und steht in der Ausschreibung. Wissenschaftliche Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13 mit einem Grundgehalt von 4.759,37 € brutto im Monat in Stufe 1. Fachhochschulprofessuren werden in aller Regel nach W2 besoldet.
Üblich sind Abschlüsse in Bauingenieurwesen, Architektur, Facility Management oder Immobilienwirtschaft. Für technische Positionen kommen auch Meister- und Technikerqualifikationen mit einschlägiger Berufserfahrung infrage.
Häufig nicht. In vielen Ländern bewirtschaftet ein Landesbetrieb die Liegenschaften, die Hochschule ist Nutzerin. Das prägt die Arbeit stark, weil Entscheidungen zwischen mehreren Beteiligten abgestimmt werden.
Im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement überwiegend nicht, dort sind Dauerstellen die Regel. Befristet sind vor allem Projektstellen für einzelne Baumaßnahmen sowie wissenschaftliche Stellen.
Nach TV-L, mit einer Entgeltgruppe je nach Zuschnitt der Stelle. Wissenschaftliche Stellen liegen üblicherweise in E 13 mit einem Grundgehalt von 4.759,37 € brutto im Monat in Stufe 1, Fachhochschulprofessuren nach W2.
An Fachhochschulen ja, dort sind mehrere Jahre einschlägiger Praxis außerhalb der Hochschule gesetzlich vorgeschrieben. Gerade in der Immobilienwirtschaft ist dieser Praxisbezug ein zentrales Auswahlkriterium.