Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) im Bereich Pflege, soziale Beziehungen und Digitalisierung (Post Doc)
Die Geowissenschaften lesen die Geschichte und Dynamik der Erde, von der Plattentektonik über das Klimasystem bis zu den Rohstoff- und Wasservorkommen. Charakteristisch ist die Verbindung dreier Arbeitsweisen: Geländekampagne, Labor und numerische Modellierung greifen ineinander. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in den Geowissenschaften an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 43 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Geowissenschaften sind ein Sammelfach mit zahlreichen Schwerpunkten. Ausschreibungen entfallen üblicherweise auf folgende Bereiche:
Viele Stellen sind interdisziplinär angelegt und berühren die Umweltwissenschaften, die Bodenkunde oder die Fernerkundung. Ein wachsender Teil der Ausschreibungen verlangt Erfahrung mit geografischen Informationssystemen (GIS), Geodatenanalyse und numerischer Modellierung.
Vom Berufseinstieg bis zur Leitungsebene reicht das Angebot: Promotionsstellen für den Einstieg in die Forschung, Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professuren und Juniorprofessuren. Ausschreibende sind nicht nur Universitäten, sondern auch außeruniversitäre Einrichtungen der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, die zu Klima, Geodynamik und Georessourcen forschen und eng mit den Hochschulen kooperieren.
Für Promotionsstellen verlangen die Ausschreibungen üblicherweise einen Masterabschluss in einem geowissenschaftlichen Fach. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Stelle werden Felderfahrung, Laborkenntnisse, Programmierfähigkeiten oder Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln erwartet; für Geländekampagnen kommt häufig die Bereitschaft zu längeren Reisen hinzu.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Geologie, Geophysik, Paläontologie, Hydrogeologie, Geographie sowie Meteorologie und Ozeanographie.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss in einem geowissenschaftlichen Fach; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Die physische Geographie wird üblicherweise den Geowissenschaften zugeordnet, da sie sich mit Landschaft, Boden und Klima befasst. Die Humangeographie steht an der Schnittstelle zu den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Viele Ausschreibungen kombinieren beide Perspektiven.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur, Laboren und Verwaltung.