Research Associate for the “International Max Planck Research School on Earth System Modelling” (IMPRS-ESM) § 28 Subsection 1 HmbHG
Die Ozeanographie erforscht die Meere als physikalisches, chemisches und biologisches System: Strömungen, Wärmetransport, Kohlenstoffkreislauf und die Rolle des Ozeans im Klimageschehen. Ausgeschrieben wird sie an wenigen, dafür hoch spezialisierten Standorten mit eigener Schiffs- und Messinfrastruktur. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell einzige ausgeschriebene Stelle in der Ozeanographie an Universitäten und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 1 auf akademische-jobs.de ausgeschriebene Stelle in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Meereskunde gliedert sich in die physikalische Ozeanographie (Strömungen, Turbulenz, Meeresspiegel), die marine Biogeochemie und die biologische Ozeanographie. Eng verwandt sind die Klima- und Geowissenschaften, weshalb viele Stellen interdisziplinär an der Schnittstelle zu Meteorologie, Geologie und Modellierung angesiedelt sind. Charakteristisch ist die Arbeit mit Großgeräten: Forschungsschiffen, autonomen Messplattformen und Langzeit-Beobachtungsreihen.
Üblich sind Promotionsstellen in laufenden Drittmittelprojekten, Postdoc-Stellen für die Modellierung und Datenauswertung sowie wissenschaftliche Mitarbeiter. Viele Ausschreibungen stammen aus Sonderforschungsbereichen oder von außeruniversitären Einrichtungen wie den Helmholtz-Zentren, die eng mit den Universitäten zusammenarbeiten. Hinzu kommen Professuren (W1, W2, W3) mit Schwerpunkten von der Ozeandynamik bis zur marinen Ökosystemforschung.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in der Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss üblich, etwa in Ozeanographie, Physik, Geowissenschaften oder Umweltwissenschaften. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
An wenigen spezialisierten Universitätsstandorten sowie an außeruniversitären Meeresforschungs-Einrichtungen, die eng mit den Hochschulen kooperieren. Die Forschung ist auf Schiffs- und Messinfrastruktur angewiesen.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet und an die Laufzeit von Drittmittelprojekten gekoppelt. Unbefristet sind vor allem Professuren und ein Teil der Stellen im Betrieb der Forschungsinfrastruktur.
Stellen aus Ozeanographie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Geowissenschaft