Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Deutschlehrkraft) mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre am Zentrum für Lehrkräftebildung
Bildung, Erziehung und Lernen über die gesamte Lebensspanne hinweg sind der Gegenstand der Erziehungswissenschaft, von der frühen Kindheit über die Schule bis zur Weiterbildung im Beruf. An den Hochschulen ist das Fach besonders eng mit der Lehrerbildung und der empirischen Bildungsforschung verbunden. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Erziehungswissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 240 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 9. August 2026).
Die Erziehungswissenschaft erforscht, wie Menschen lernen und wie Bildungsprozesse gestaltet, gesteuert und beurteilt werden. Inhaltlich teilt sie sich in die Allgemeine Erziehungswissenschaft, die Schulpädagogik, die Sozialpädagogik, die Sonder- und Inklusionspädagogik, die Erwachsenen- und Weiterbildung sowie die empirische Bildungsforschung. Querschnittsthemen wie die Digitalisierung des Bildungswesens, Bildungsgerechtigkeit und Diagnostik schlagen Brücken zur Psychologie, zur Soziologie und zu den Fachdidaktiken.
Den Berufseinstieg bilden Promotionsstellen an Instituten und in Graduiertenkollegs, gefolgt von Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren und Juniorprofessuren. Ausschreibende sind Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen ebenso wie Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, etwa das DIPF. Viele Stellen sind an Drittmittelprojekte gebunden, beispielsweise zur Schulentwicklung oder zum Bildungsmonitoring.
Für Promotionsstellen verlangen die Ausschreibungen üblicherweise einen Masterabschluss in Erziehungswissenschaft, ein Lehramtsstudium oder einen verwandten Abschluss. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Stelle werden Erfahrung in der empirischen Forschung, in der Lehre oder in der Schul- und Bildungspraxis erwartet.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14; Promotionsstellen werden häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Inklusionspädagogik, Erwachsenenbildung und empirische Bildungsforschung.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt üblicherweise ein einschlägiger Masterabschluss in Erziehungswissenschaft, ein Lehramtsstudium oder ein verwandter Abschluss; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet, oft an die Laufzeit eines Forschungsprojekts gekoppelt. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und Verwaltung.
Neben Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen schreiben Forschungseinrichtungen wie das DIPF Stellen aus. Viele Stellen sind an Drittmittelprojekte der Bildungsforschung gebunden.
Stellen aus Erziehungswissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Geisteswissenschaften