Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
Die Chemie verbindet Grundlagenforschung im Labor mit Anwendungen in der Materialwissenschaft, der Pharmazie und der Energietechnik. Sie ist ein experimentelles Fach, dessen Stellen oft an die Verfügbarkeit von Laboren und Großgeräten gebunden sind. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Chemie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 127 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Die Chemie ruht auf den drei klassischen Säulen Organische, Anorganische und Physikalische Chemie. Daneben stehen die Analytische, die Theoretische und die Technische Chemie. Stark gewachsen sind die interdisziplinären Felder Biochemie, Polymerchemie und Materialchemie, die mit Biologie, Physik und den Ingenieurwissenschaften verzahnt sind. Viele Promotions- und Postdoc-Stellen hängen an konkreten Forschungsvorhaben, etwa zur Katalyse, zur Batterieforschung oder zur Wirkstoffentwicklung.
Die Ausschreibungen reichen vom Forschungseinstieg bis zur Lehrstuhlleitung. Häufig zu finden sind Promotionsstellen, oft im Rahmen eines Drittmittelprojekts, sowie Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre und Professuren (W1, W2, W3) sowie Juniorprofessuren. Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben auch die Institute der Max-Planck-, Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft zahlreiche Stellen aus, da die chemische Forschung dort stark vertreten ist.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in der Entgeltgruppe E 13, erfahrene Postdocs auch in E 14; Promotionsstellen werden in der Chemie häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Promotionsstellen verlangen in aller Regel einen einschlägigen Masterabschluss in Chemie oder einem verwandten Fach, Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Neben der fachlichen Qualifikation erwarten viele Ausschreibungen praktische Laborerfahrung, Methodenkenntnisse etwa in NMR, Massenspektrometrie oder Röntgenstrukturanalyse und, je nach Stelle, Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Organische, Anorganische und Physikalische Chemie sowie auf Analytische, Technische und Theoretische Chemie und interdisziplinäre Felder wie Biochemie und Materialchemie.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt in aller Regel ein einschlägiger Masterabschluss in Chemie; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet, häufig an die Laufzeit eines Drittmittelprojekts gebunden. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in der Forschungsinfrastruktur. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben auch außeruniversitäre Einrichtungen wie Max-Planck-, Helmholtz- und Leibniz-Institute zahlreiche Chemie-Stellen aus, da die chemische Forschung dort stark vertreten ist.