Doktorand*in am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie in der Fakultät 4
Die Lebensmittelchemie steht dort, wo analytische Chemie auf den gesetzlichen Auftrag der Lebensmittelüberwachung trifft: Rückstandsanalytik, Authentizitätsprüfung und die Bewertung neuartiger Lebensmittel gehören zu ihrem Kerngeschäft. An den Hochschulen wachsen die Stellen häufig in den Grenzbereichen zur Toxikologie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Lebensmittelchemie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 4 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juli 2026).
Das Fach ist geprägt vom Berufsbild des staatlich geprüften Lebensmittelchemikers und führt daneben einen eigenständigen Forschungsbetrieb an Universitäten und Fachhochschulen. Inhaltlich verteilen sich die Arbeitsfelder auf die Rückstands- und Kontaminantenanalytik, die Lebensmittelauthentizität, funktionelle Inhaltsstoffe, die Aromaforschung sowie die Bewertung neuartiger Lebensmittel nach der Novel-Food-Verordnung. Methoden wie die hochauflösende Massenspektrometrie und das NMR-basierte Profiling treiben den Bedarf an spezialisierten Nachwuchskräften, und viele Themen reichen in die Toxikologie, die Lebensmittelmikrobiologie und die Lebensmitteltechnologie hinein.
Im Zentrum stehen Nachwuchs- und Forschungsstellen mit starkem Analytikbezug:
Ausgeschrieben werden die Stellen nicht nur von Universitäten mit lebensmittelchemischer Ausbildung, sondern auch von Bundes- und Landesforschungseinrichtungen wie dem Max Rubner-Institut sowie von chemischen und veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern, die eng mit den Hochschulen verzahnt sind.
Für Promotionsstellen wird gewöhnlich ein einschlägiger Masterabschluss in Lebensmittelchemie oder Chemie erwartet, oft verbunden mit dem ersten Staatsexamen. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Stelle gehören praktische Erfahrung in der instrumentellen Analytik, Kenntnisse im Lebensmittelrecht sowie Routine in der Einwerbung von Drittmitteln dazu.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen meist in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Vor allem Promotions- und Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professuren. Inhaltlich reichen sie von der Rückstands- und Kontaminantenanalytik über die Lebensmittelauthentizität bis zur Bewertung neuartiger Lebensmittel.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen wird ein einschlägiger Masterabschluss in Lebensmittelchemie oder Chemie erwartet, oft verbunden mit dem ersten Staatsexamen. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Neben Universitäten und Fachhochschulen beschäftigen Bundes- und Landesforschungseinrichtungen sowie chemische und veterinärmedizinische Untersuchungsämter Lebensmittelchemiker. Diese Einrichtungen kooperieren häufig eng mit Hochschulen in Forschung und Ausbildung.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind in erster Linie Professuren sowie ein Teil der Stellen in den Untersuchungsämtern.
Stellen aus Lebensmittelchemie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Chemie