Die Universität Osnabrück ist eine junge und lebendige Universität. Das Institut für Physik forscht auf den Gebieten der theoretischen und experimentellen Physik der kondensierten Materie, der Dynamik physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse sowie der funktionalen Nanoarchitekturen. Diese Forschung ist integraler Bestandteil der Profillinie ‚Integrated Sciences‘ der Universität Osnabrück.
Im Rahmen der Weiterentwicklung und Stärkung des Instituts für Physik im Fachbereich Mathematik/Informatik/Physik der Universität Osnabrück ist folgende Tenure-Track-Professur (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:
Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track (auf W3) für Experimentelle Physik: Dynamik in Nanoarchitekturen
Die Beschäftigung erfolgt bei Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst für die Dauer von drei Jahren, welches nach positiver Evaluation um bis zu drei Jahre verlängert wird.
Bei Erfüllung der Anforderungen an Eignung, Befähigung und fachliche Leistung erfolgt im Rahmen der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen eine Übernahme auf eine unbefristete W3-Professur ohne weitere Ausschreibung.
Aufgabenbereiche:
Die Aufgabenbereiche der Professur liegen in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung. Das Institut für Physik sucht eine*n Wissenschaftler*in, die*der sich der Erforschung der Dynamik physikalisch-chemischer bzw. physikalisch-biologischer Prozesse in funktionalen Nanoarchitekturen widmet. Dies umfasst:
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Die zeit- und/oder ortsaufgelöste Studie funktionaler Nanoarchitekturen an der Schnittstelle zu Chemie und Biologie sowie
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die Herstellung und physikalische Charakterisierung funktionaler Nanoarchitekturen. Herstellungsverfahren können Photolithographie, Weichlithographie, additive Verfahren oder 3D-Druck-Technologien sein.
In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Center for Cellular Nanoanalytics Osnabrück (CellNanOs) bieten sich hervorragende Möglichkeiten für die Erforschung neuartiger Nanoarchitekturen mit Anwendungen in der zellulären Nanoanalytik. Dies beinhaltet die Nutzung und Fortentwicklung der vorhandenen Geräteinfrastruktur, u.a. der Instrumente zur Nano- und Mikrofabrikation, zur zeitaufgelösten Spektroskopie, zur Magnetresonanzspektroskopie, zur Licht- und Elektronenmikroskopie und zur Massenspektrometrie.
Zudem wirkt die Professur in der Lehre in den Bachelor- und internationalen Masterstudiengängen der Lehreinheit Physik in deutscher und englischer Sprache mit. Dies umfasst die Lehre in der Experimentalphysik in voller Breite. Möglichkeiten zur Mitwirkung bei der Fortgestaltung des Curriculums sind gegeben. Ferner sollen Aufgaben in der Einwerbung von Drittmitteln wahrgenommen werden.
Fachliche Einstellungsvoraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzung ist eine international sichtbare wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Themengebiet der Professur, nachgewiesen durch einschlägige Publikationen in international anerkannten Zeitschriften und durch Konferenzbeiträge, welche die fachliche und methodische Expertise der bestehenden Arbeitsgruppen am Institut für Physik sinnvoll ergänzt.
Es sollen dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln nachgewiesen werden. Des Weiteren wird die Fähigkeit zu interdisziplinärer Forschung mit der Biologie und Chemie vorausgesetzt; zur interdisziplinären Forschung zählt insbesondere das DFG-Graduiertenkolleg GRK2900 ‚nanomaterials@biomembranes‘, siehe unten „Bewerbungsunterlagen“.
Dem akademischen Alter entsprechende Erfahrungen mit grundständiger, selbstständiger Lehre zum Themengebiet der Professur sind ebenso erwünscht wie internationale Erfahrung durch Positionen an ausländischen Universitäten und/oder anderen wissenschaftlichen Institutionen sowie internationale Zusammenarbeit.
Die Einstellungsvoraussetzungen umfassen darüber hinaus sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Auf Grund der Beteiligung an der Lehre in den Bachelorstudiengängen und der akademischen Selbstverwaltung wird bei nicht deutschsprachigen Bewerber*innen auch vorausgesetzt, ein entsprechendes Sprachniveau der deutschen Sprache innerhalb von zwei Jahren zu erreichen.
Gesetzliche Einstellungsvoraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Physik, pädagogisch-didaktische Eignung und die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird (§ 30 Abs. 2 NHG).
Zwischen der letzten Prüfungsleistung im Rahmen der Promotion oder der sonstigen Leistung, durch die eine besondere Befähigung im Sinne des § 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 NHG nachgewiesen wird, und der Bewerbung auf die Juniorprofessur sollen nicht mehr als vier Jahre vergangen sein. Der Zeitraum verlängert sich um Zeiten der Betreuung eines Kindes oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren und Zeiten der Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen um bis zu zwei Jahre je Kind oder Pflegefall; insgesamt dürfen mehrere Verlängerungen die Dauer von vier Jahren nicht überschreiten (§ 30 Abs. 5 NHG).
Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.
Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.
Die Universität Osnabrück setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Wir fördern eine Wissenschafts- und Arbeitskultur, die gerechte Chancen sowie ein diskriminierungsfreies Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld ermöglicht. Dabei streben wir eine gerechte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und wirken Unterrepräsentanzen entgegen.
Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Nähere Auskünfte zur Professur erteilt Prof. Dr. Mirco Imlau, Tel. 0541-969-2654, E-Mail:
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Schriftenverzeichnis, Forschungsvorhaben, Verzeichnis der bisher abgehaltenen Lehrveranstaltungen, Ideenskizze zu lokalen Kooperationen, s.o.) richten Sie bitte in elektronischer Form (in einer PDF-Datei) unter gesonderter Beifügung des Vordrucks „Bewerbungsprofil“ (DOCX, 14,87 kB) bis zum 10. Januar 2027 unter Angabe der Kennung [JP-ExpPhys-UOS] an den Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik/Physik der Universität Osnabrück, Herrn Prof. Dr. Nils Aschenbruck unter folgender E-Mail-Adresse: .
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.uni-osnabrueck.de.
