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Wiss. Mitarbeiter*in (m-w-d)

Eckdaten

Hochschule
Uni Halle-Wittenberg
Website
uni-halle.de ↗
Standort
Halle
Stellenart
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Anstellungsart
Vollzeit
Vergütung
E13 TV-L
→ TV-L E13 erklärt
Bewerbungsfrist
07.09.2026
Fachgebiete
Bioinformatik, Biologie, Biomedizin, Data Science, Humangenetik, Informatik, Pädiatrie

Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-160/26-D

Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte

Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und

hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt

die Universität eine Vielzahl Kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie

international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik

für Pädiatrie I, Bereich Genetische Sarkomveranlagung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 2

Jahre befristete, drittmittelfinanzierte Stelle einer*eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)

in Vollzeit zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis

zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Sarkome bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen können durch pathogene Varianten in Krebsprädispositionsgenen verursacht werden. In dem Drittmittel-geförderten Projekt Sarkomprädisposition werden Patientinnen und Patienten mit Sarkomen umfassend klinisch, molekulargenetisch und pathologisch

charakterisiert, um die Häufigkeit von Veränderungen in relevanten Prädispositionsgenen zu erfassen und

Risikofaktoren für eine genetische Sarkomveranlagung zu identifizieren. Die Position ist an der Schnittstelle

von Onkologie, Datenwissenschaften, Molekularpathologie und Humangenetik angesiedelt.

Arbeitsaufgaben:

  • Ausbau der Genomsequenzierung im Bereich Sarkome in enger Kooperation mit Humangenetik und Molekularpathologie
  • Ausbau und Weiterentwicklung der Datenbank Sarkomprädisposition in enger Kooperation mit der AG Bio-

Medical Data Science Halle

  • Klassifikation der Varianten in der laufenden Studie Sarkomprädisposition
  • Integration der Ergebnisse der Studie Sarkomprädisposition mit existierenden Datensätzen
  • Entwicklung von Machine-Learning-Algorithmen zur Prädiktion genetischer Sarkomveranlagung
  • Entwicklung der geplanten Nachfolgestudie
  • Schreiben von Projektanträgen, Publikationen, Ethikanträgen

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) der Biologie, Biochemie, Mo-

lekularen Medizin oder Medizin

  • Weit fortgeschrittene oder abgeschlossene Dissertation wünschenswert (Dr. rer. nat., Dr. rer. medic., Dr.

med.)

  • Praktische Erfahrungen und Fachkenntnisse in Molekulargenetik oder Molekularpathologie
  • Fähigkeit zur Mitwirkung an Projektanträgen, Ethikanträgen und Publikationen
  • Vorerfahrung in der Durchführung von Sequenzierungen und/oder bioinformatischen Auswertung von Se-

quenzierungsdaten wünschenswert

  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Strukturierte Arbeitsweise, Fähigkeit zu analytischem Denken
  • Zuverlässigkeit und ausgeprägtes Zeitmanagement

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Ab-

schluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit

bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Simone Hettmer, Tel.: 0345 557-2388,

E-Mail: kinderklinik1@uk-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-160/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum

07.09.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Po-

liklinik für Pädiatrie I, Frau Prof. Dr. Simone Hettmer, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an

kinderklinik1@uk-halle.de.

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur

in einer PDF-Datei ist erwünscht.

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.

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