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Wissenschaftliche*r Projektmitarbeiter*in mit Diplom/Master (Promotionsstelle) im neuen Christian Doppler Labor „Management extern induzierter Risiken in kritischen Infrastrukturen“

Eckdaten

Hochschule
JKU Linz
Website
jku.at ↗
Standort
Linz
Stellenart
PhD / Doktorandenstelle
Anstellungsart
Vollzeit
Vergütung
KV B1
Befristung
Befristet
Bewerbungsfrist
31.08.2026
Fachgebiete
Informatik, Softwareentwicklung, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaft

Organisationseinheit: LIT Secure and Correct Systems Lab
Eintrittsdatum: 03.11.2026
Befristung von: 03.11.2026
Befristung bis: 02.11.2028
Anzeigennummer: 151050-2026-002051

Dieses Projekt entwickelt praktische Methoden für Quantified Security im Kontext kritischer Infrastrukturen. Wir nutzen moderne KI um Angriffsgraphen zu erzeugen, und Methoden der Optimierung und Spieltheorie, um erklärbare, optimale und praktikabel nutzbare Sicherheitsbewertungen zu erzeugen. Die Forschung erstreckt sich über drei Ebenen: Geschäftsprozesse, IT-Applikationen und -Services, sowie Softwareentwicklung. In allen drei Bereichen erforschen wir die Konstruktion von Angriffsgraphen, Simulation von Angriffen und Optimierung von Gegenmaßnahmen und Risiko. Das Ziel ist es, Security sowohl erklärbar, als auch evidenzbasiert zu bewerten, im Hinblick auf gesetzliche Vorschriften wie NIS2, DORA o.ä. Wir evaluieren die Wirksamkeit der Methoden in einer realen Pilotumgebung, welche ein physisches Abbild einer realen kritischen Infrastruktur darstellt. Die Erstanstellung ist ein zweijähriger befristeter Promotionsvertrag, mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung um weitere 3 Jahre nach einer positiven Bewertung im zweiten Jahr und, vorbehaltlich Leistung, Projektfortsetzung und Finanzierungsverfügbarkeit, einer weiteren Verlängerung bis zu einer maximalen Gesamtdauer von 7 Jahren.

Ihre Aufgaben

  • Wissenschaftliche Arbeit mit dem Ziel, eine Dissertation zu schreiben
  • Vertiefung und Vervollständigung bereits vorhandener Evidenzbasis (durch systematische Literatur-Recherche, Kooperation und Kollaboration mit Industriepartner*innen und Analyse aktueller Werkzeuge und Arbeitsabläufe für Risikomanagement)
  • Anwendung ausgewählter Werkzeuge und Methoden für Risikomanagement und Security-Analysen in Pilotumgebungen, sowie deren Verifizierung und Validierung
  • Aufbau und Analyse von Angriffsgraphen aus gesammelten (strukturierten und unstrukturierten) Daten, Nutzung und Anpassung von Algorithmen zur Durchführung von Simulationen und Sicherheits-Optimierungen
  • Integration von Projektergebnissen in die Prozesse der Industrie-Partner*innen (ASFINAG, evon, Dynatrace und Sparkasse Oberösterreich), die Identifizierung neuer Forschungsfragen anhand praktischer Rückmeldungen und Mitwirkung bei der wissenschaftlichen Verwertung der Ergebnisse und Einsatz in den Umgebungen der Projektpartner*innen

Ihr Profil

  • Erwartete Qualifikationen: Ein abgeschlossener Masterabschluss (oder gleichwertig) in Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik oder Elektronik und Informationstechnologie mit Schwerpunkt Softwareentwicklung
  • Erwartetes Wissen in einem oder mehreren der folgenden Bereiche: Ein fundierter Hintergrund in Cybersicherheit, Sicherheitsrisikomanagement, formale Methoden/Verifikation, spieltheoretischer Sicherheitsanalyse, sowie Methoden der künstlichen Intelligenz. Vertrautheit mit Standards wie ISO31000 oder MITRE ATT&CK ist vorteilhaft
  • Programmierkenntnisse: Programmierkenntnisse sind für die Entwicklung von Softwareprototypen, Graphenanalyse und das Experimentieren mit virtualisierten Setups unerlässlich. Bevorzugt sind stark typisierte und memory safe Sprachen wie (beispielsweise aber nicht ausschließlich) Rust, C, Java, etc. Kenntnisse in Python sind willkommen, für sich alleine genommen aber nicht ausreichend. Erfahrungen mit virtualisierten Umgebungen und Versionierungssystemen (git) sind vorteilhaft
  • Weitere Erfahrung: Sie sollten über starke analytische Fähigkeiten und die Fähigkeit verfügen, systematische Forschung durchzuführen. Die Rolle erfordert eine enge Zusammenarbeit mit akademischen und industriellen Partner*innen und erfordert gute Kommunikationsfähigkeiten sowie eine teamorientierte Einstellung. Es wird erwartet, dass Sie Ergebnisse auf internationalen Konferenzen präsentieren
  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch (mind. C1-Niveau); Deutschkenntnisse (B2 oder höher) sind von Vorteil

Unser Angebot

  • Auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung (40 Wochenstunden) beträgt das monatliche Mindestgehalt € 3.776,10 brutto (14 x pro Jahr, KV-Einstufung B1)
  • Arbeit in einem Konsortium bestehend aus zwei Universitäten (Johannes Kepler Universität Linz, Montanuniversität Leoben), sowie Industriepartner*innen (Dynatrace, ASFiNAG, evon Automatisierung, Sparkasse Oberösterreich)
  • Stabile Arbeitgeberin
  • Attraktiver Campus mit guter Verkehrsanbindung
  • Kontinuierliche, attraktive Bildungschancen
  • Moderne Forschungsinfrastruktur
  • Dynamisches Forschungsumfeld
  • Breites kulinarisches Angebot/Gesundes Essen (Bio Mensa)
  • Sport und Bewegung (USI)
  • u.v.m.

Ende Bewerbungsfrist: 31.08.2026

Im Sinne des Frauenförderungsplans der JKU Linz werden Frauen besonders ermutigt, sich zu bewerben, diese werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen. Menschen mit Beeinträchtigung, welche zum „Kreis der begünstigt Behinderten“ gehören, werden bei entsprechender Eignung besonders berücksichtigt.

Platz für Ihre Zukunft? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Jobportal. Für inhaltliche Auskünfte steht Ihnen Univ.-Prof. Dr. Stefan Rass, E-Mail: stefan.rass@jku.at oder Univ.-Prof. Dr. Robert Galler, E-Mail: robert.galler@unileoben.ac.at zur Verfügung.

Standort: Altenberger Straße 69, 4040 Linz

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte karriere.jku.at.

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