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Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in / Arbeitsgruppenleiter*in Immunologie (m/w/d)

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Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber (m/w/d) leitet eigenverantwortlich eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe im Bereich T-Zell-Immunologie und Tumorimmunologie und verantwortet thematisch eigenständige Forschungsprogramme innerhalb des Insitituts für Molekular Medizin und Zellforschung.

Die Position verbindet eigene wissenschaftliche Arbeit mit Führungs-, Budget- und Infrastrukturverantwortung. Sie trägt maßgeblich zur Einwerbung von Drittmitteln, zur wissenschaftlichen Sichtbarkeit der Einrichtung, zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zum sicheren, rechtskonformen Betrieb der immunologischen Labor- und Tierhaltungsinfrastruktur bei.

Wissenschaftliche Leitung der Arbeitsgruppe:

  • eigenständige Entwicklung, Priorisierung und Verantwortung eines mittelfristigen Forschungsprogramms im Bereich Immunologie, Immunonkologie und Immunmetabolismus
  • Konzeption von Studiendesigns und experimentellen Strategien, Festlegung von Methoden, Modellen und Endpunkten
  • wissenschaftliche Qualitätssicherung: Versuchsplanung und -kontrolle, statistische Auslegung, Reproduzierbarkeit, Dateninterpretation
  • eigene experimentelle und analytische Arbeit in wissenschaftlich anspruchsvollen Teilprojekten
  • Aufbau, Validierung und Weiterentwicklung immunologischer Methoden (z. B. Multiparameter- und Spektralzytometrie, Zellsortierung, In-vivo-Infektions- und Transfermodelle, Einzelzell- und Repertoire-Sequenzierung, funktionelle T- und B-Zell-Assays)

Drittmitteleinwerbung und Projektmanagement:

  • selbstständige Konzeption und Einreichung von Förderanträgen (z. B. DFG-Sachbeihilfe BMBF, EU/ERC, Stiftungen, Industriekooperationen)
  • Verantwortung für Projektbudgets: Mittelplanung, Mittelabruf, Mittelverwendung, Einhaltung der Förderbedingungen
  • fachliche und administrative Projektsteuerung, Meilensteinverfolgung, Zwischen- und Abschlussberichte, Verwendungsnachweise
  • Mitwirkung an Verbundanträgen (SFB/TRR, Graduiertenkollegs, Konsortien) einschließlich Teilprojektverantwortung

Publikation, Begutachtung und wissenschaftliche Kommunikation:

  • Verfassen von Originalarbeiten und Übersichtsartikeln als korrespondierende bzw. leitende Autorin/leitender Autor
  • Vorträge und Posterbeiträge auf nationalen und internationalen Fachtagungen
  • Peer Review für Fachzeitschriften und gegebenenfalls Förderorganisationen
  • Beitrag zu Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation der Einrichtung

Personalführung, Betreuung und Qualifizierung:

  • Fachliche Führung der Arbeitsgruppe: Aufgabenverteilung, Zielvereinbarungen, regelmäßige Feedback- und Entwicklungsgespräche
  • Mitwirkung an Personalauswahl und Einarbeitung neuer Mitarbeitender
  • Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden einschließlich Thesis Advisory Committees sowie von Master- und Bachelorarbeiten und Praktika
  • Unterweisung der Gruppenmitglieder in Arbeitssicherheit, Biosicherheit, Tierschutz und guter wissenschaftlicher Praxis; Dokumentation der Unterweisungen

Lehre und akademische Selbstverwaltung:

  • Durchführung von Lehrveranstaltungen im Umfang der geltenden Lehrverpflichtungsverordnung des Studiengangs für molekulare Medizin
  • Erstellung und Bewertung von Prüfungsleistungen, Mitwirkung in Prüfungskommissionen
  • Weiterentwicklung von Lehrinhalten und Curriculum im Bereich Immunologie
  • Mitarbeit in Gremien, Kommissionen und Arbeitsgruppen der Einrichtung

Infrastruktur-, Biosicherheits- und Compliance-Verantwortung:

  • Verantwortung für zugeordnete Labor- und Geräteinfrastruktur einschließlich Beschaffung, Wartung, Nutzungsregeln und Einweisung
  • Erstellung und Pflege von SOPs, Betriebsanweisungen und Gefährdungsbeurteilungen
  • Mitwirkung bzw. Übernahme von Funktionen im Bereich Biosicherheit (z. B. Projektleitung nach GenTG/GenTSV, Tätigkeiten der Schutzstufe [1/2/3] nach BioStoffV) sowie beim Betrieb genehmigungspflichtiger Bereiche
  • Erstellung und Betreuung von Tierversuchsanträgen und -anzeigen (§§ 7–8a TierSchG), Führen der erforderlichen Aufzeichnungen, Umsetzung des 3R-Prinzips, Abstimmung mit Tierschutzbeauftragten und Behörden
  • Sicherstellung von Datenmanagement, Datenschutz, Probenlogistik sowie – soweit einschlägig – der Regelungen zu Exportkontrolle und Dual-Use-Forschung

Kooperationen, Netzwerke und Transfer:

  • Aufbau und Pflege wissenschaftlicher Kooperationen im In- und Ausland
  • Vorbereitung von Kooperations-, Material- und Geheimhaltungsvereinbarungen (MTA, NDA) in Abstimmung mit der Rechtsabteilung
  • Planung, Konzeption und Organisation wissenschaftlicher Kongresse und Symposien
  • Identifikation verwertbarer Ergebnisse, Mitwirkung an Erfindungsmeldungen und Technologietransfer
  • Repräsentation der Einrichtung gegenüber Partnern, Förderern und Fachöffentlichkeit

Formale Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium “Biomolecular Science” oder ähnliches
  • einschlägige Promotion mit immunologischem Schwerpunkt
  • in der Regel mehrjährige Postdoc-Erfahrung (mind. 6 Jahre), mit mind. 3 Jahre internationalem Anteil
  • nachgewiesene Erfolge bei der eigenständigen Einwerbung kompetitiver Drittmittel
  • Publikationen als Erstautorin/Erstautor oder korrespondierende Autorin/korrespondierender Autor in peer-reviewten Fachzeitschriften

Fachliche Kompetenzen:

  • vertiefte Kenntnisse der zellulären und molekularen Immunologie, insbesondere [T-Zell-Differenzierung / Gedächtnisbildung / Erschöpfung / angeborene Immunität / Tumor-Immun-Interaktion]
  • sichere Beherrschung immunologischer Kernmethoden: Multiparameter-Durchflusszytometrie und Zellsortierung, Kultur primärer Immunzellen, funktionelle Assays, ELISA/ELISpot, Western Blot, qPCR, Mikroskopie
  • Erfahrung mit In-vivo-Modellen der Maus (Infektions-, Transfer-, Tumor- oder Autoimmunmodelle) sowie mit Genehmigungsverfahren im Tierversuchswesen; Nachweis der Fachkunde (z. B. FELASA B/C oder gleichwertig)
  • Erfahrung im Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen und gentechnisch veränderten Organismen der Schutzstufe [1/2/3]
  • Vorraussetzungen für die erteilung zur Genehmigung des Umgangs mit Infektionserregern
  • Kenntnisse in quantitativer Datenanalyse, Biostatistik und der Auswertung hochdimensionaler Datensätze (z. B. R FlowJo/OMIQ, Single-Cell-Pipelines) bzw. die Fähigkeit, entsprechende Analysen anzuleiten

Führungs- und Sozialkompetenzen:

  • Erfahrung in der Anleitung und Entwicklung wissenschaftlicher Mitarbeitender
  • ausgeprägte Fähigkeit zu eigenverantwortlichem, strukturiertem Arbeiten und zur Priorisierung paralleler Projekte
  • Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit in interdisziplinären und internationalen Teams
  • didaktische Eignung und Bereitschaft zur Lehre
  • verhandlungssichere Kommunikationsfähigkeiten in Wort und Schrift (auch gute Englischkenntnisse)

Mit einer internen Bewerbung wird gerechnet.

Fragen? Dann rufen Sie uns an:

Prof. Dietmar Zehn

+49 8161 71 3508

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte karriere.uniklinik-freiburg.de.

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