Universitätsassistent*in mit Doktorat/Ph.D
Molekularbiologie wird an Hochschulen selten als eigenes Institut geführt. Sie ist der methodische Kern, auf dem Genetik, Zellbiologie, Mikrobiologie und weite Teile der medizinischen Grundlagenforschung aufsetzen. Entsprechend verstreut liegen die Ausschreibungen. Diese Seite bündelt die aktuell 10 ausgeschriebenen Stellen im deutschsprachigen Raum.
Datenbasis: die aktuell 10 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 30. Juli 2026).
Weil der Fachbegriff im Stellentitel häufig fehlt. Ausgeschrieben wird nach dem Forschungsgegenstand, etwa Genregulation, RNA-Biologie oder Epigenetik, oder nach der Struktur, in der die Stelle sitzt, etwa einem Sonderforschungsbereich oder einer Nachwuchsgruppe. Die Methodik selbst steht dann erst im Anforderungsprofil. Wer sucht, sollte deshalb parallel die Hubs Biologie, Biochemie und Mikrobiologie im Blick behalten.
Der Großteil sind Promotionsstellen und Postdoc-Stellen in drittmittelfinanzierten Projekten. Dazu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie technische Positionen für die Betreuung von Sequenzier- und Imaging-Plattformen. Ein wachsender Teil der Ausschreibungen verlangt neben der Laborarbeit ausdrücklich Auswertungskompetenz, was die Grenze zur Bioinformatik durchlässig macht.
Üblich ist der Weg über eine strukturierte Graduiertenschule oder ein Promotionsprogramm, das an einen Sonderforschungsbereich angebunden ist. Solche Programme schreiben oft mehrere Stellen gleichzeitig aus, mit gemeinsamem Bewerbungsschluss und einem Auswahlsymposium. Wer sich direkt bei einer Arbeitsgruppe bewirbt, trifft dagegen auf laufende Besetzungen ohne festen Termin.
Maßgeblich ist der Tarifvertrag der Länder. Promotionsstellen liegen in Entgeltgruppe E 13, häufig mit reduziertem Beschäftigungsumfang, Postdoc-Stellen in E 13 oder E 14. Die Grundgehälter in Stufe 1 betragen 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat. Außeruniversitäre Institute vergüten nach eigenen, meist vergleichbaren Tarifwerken.
Erwartet werden in aller Regel Klonierung, PCR und Sequenzanalyse, dazu je nach Gruppe Zellkultur, Mikroskopie oder Hochdurchsatzverfahren. Viele Ausschreibungen nennen zusätzlich Grundkenntnisse in der Auswertung großer Datensätze.
Über die verwandten Hubs Biologie, Biochemie und Mikrobiologie sowie über die Stellenart. Viele Ausschreibungen tragen den Forschungsgegenstand im Titel, etwa Genregulation oder RNA-Biologie, und nennen die Methodik erst im Anforderungsprofil.
Häufig nicht. Verbreitet sind anteilige Stellen, deren Umfang sich nach der Förderlinie richtet. Der Beschäftigungsumfang steht in der Ausschreibung und wirkt sich unmittelbar auf das Entgelt aus.
Die Vergütung folgt dem TV-L in Entgeltgruppe E 13 oder E 14, mit einem Grundgehalt ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Bei anteiligen Stellen reduziert sich der Betrag entsprechend.
Für den Einstieg in die Promotion ja. Graduiertenschulen schreiben mehrere Stellen gebündelt aus, bieten ein strukturiertes Curriculum und ein festes Betreuungskonzept. Der Auswahlprozess ist dafür formalisierter als bei einer Direktbewerbung in einer Arbeitsgruppe.