Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 5-8184/26-D
Zukunft mit Tradition – Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet
ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die
älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten
in Wittenberg (1502) und Halle (1694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre
Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der
Gesellschafts- und Kulturforschung.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III,
Institut für Geowissenschaften und Geographie, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Elternzeitvertetung
die voraussichtlich bis zum 04.05.2027 befristete Stelle einer*eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
in Teilzeit (50 %) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis
zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Mit dem European Center of Just Transition Research and Impact-Driven Transfer (JTC) wird an der Martin-
Luther-Universität Halle-Wittenberg ein interdisziplinäres Forschungszentrum etabliert, das Fragen nach
einer gerechten Gestaltung techno-sozio-ökonomischer Wandlungsprozesse in Transformationsregionen in
Mitteldeutschland adressieren und dabei ‚Übermorgen-Fragen‘ mit aktuellen Herausforderungen verknüpfen
wird.
Arbeitsaufgaben:
- Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Analyse und Entwicklung von partizipativen Projekten zur
Wiederbelebung von Orten der Industriekultur in Sachsen-Anhalt unter Einbeziehung regionaler Akteure –
im Rahmen des Projekts, welches die Aufgabe hat, technologisch-wirtschaftliche sowie soziale Innovationen
in der Transformationsregion des südlichen Sachsen-Anhalts zu entwickeln
- Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung eines Teilprojekts im Schuljahr 2026/2027 im Bereich
transformativer Bildung und Demokratieförderung; anwendungsbezogene empirische Forschung mit Bezug
zu ko-kreativen Methoden und Bildung für Nachhaltige Entwicklung
- Mitarbeit bei der Sammlung und wissenschaftlichen Auswertung von Best-Practice-Beispielen
- Mitarbeit an gemeinsamen Publikationsvorhaben in Zusammenhang mit dem Projekt
- Vernetzung mit Akteuren im schulischen Kontext, Koordination der Öffentlichkeitsarbeit
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Kultur- oder Sozialwissenschaften
mit Masterabschluss
- Mehrjährige Arbeitserfahrung im Bereich der universitären und außeruniversitären Forschung, insbesondere
wissenschaftliche Mitarbeit in größeren Verbundprojekten
- Umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Durchführung empirischer Forschung im Bereich der
raumbezogenen Sozialforschung, auch in herausfordernden Settings
- Nachgewiesene Erfahrung in der Koordination von Forschungsprojekten
- Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung von Workshops, erwünscht sind insbesondere erste
Erfahrungen mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche
- Sehr gute Kenntnisse der Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere partizipative, kreative
und ko-produktive Methoden
- Sehr gute Kenntnisse der Entwicklung peripherer Regionen Ostdeutschlands und der Bedeutung von
Infrastrukturen für diese Regionen sowie in der Förderung sozialen Zusammenhalts
- Interkulturelle Kompetenz, sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift, verhandlungssichere
Kenntnisse der deutschen Sprache
- Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie lösungsorientiertes Arbeiten sind ausdrücklich
erwünscht
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher
Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu
bewerben. Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit
einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der
Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische
Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der
Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education)
vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter:
https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Samantha Pfeiffer, Tel.: 0345 55-26168,
E-Mail: samantha.pfeiffer@geo.uni-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 5-8184/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum
24.08.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für
Geowissenschaften und Geographie, Professur für Anthropogeographie, Herrn Prof. Dr. Jonathan Everts, 06099
Halle (Saale).
Vorzugsweise senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail (ein pdf-Dokument) an
jonathan.everts@geo.uni-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur
ist erwünscht.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.verwaltung.uni-halle.de.
