Universitätsprofessur
gem. § 98 Universitätsgesetz 2002 für Architekturentwurf am Institut für Kunst und Architektur (IKA).
Extra Label
Bewerbungsfrist
Fälligkeitsdatum
Di 15.9.2026
An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung:
Universitätsprofessur
gem. § 98 Universitätsgesetz 2002 für Architekturentwurf am Institut für Kunst und Architektur (IKA). Diese Position wird im vollen Beschäftigungsausmaß ab 1.10.2027 zunächst befristet für 5 Jahre vergeben. Vor Ablauf der Befristung kann ein Antrag auf Verlängerung bzw. Entfristung des Dienstverhältnisses gestellt werden.
Die Architekturausbildung am IKA beruht auf einer interagierenden Struktur aus fünf Plattformen, die je einen spezifischen Schwerpunkt bilden. Diese fünf Plattformen sind: Analoge Digitale Produktion (ADP), Tragkonstruktion Material Technologie (CMT), Ökologie Nachhaltigkeit Kulturelles Erbe (ESC), Geschichte Theorie Kritik (HTC), Geographie Landschaften Städte (GLC).
Diese Professur ist in der Plattform Geographie Landschaften Städte (GLC) angesiedelt. Zu den Aufgaben der Professur gehören Entwurfslehre, Lehrveranstaltungen und Forschung sowie Administration.
Von den Bewerber_innen wird erwartet, das Themenfeld Geographie Landschaften Städte in seiner Vielfältigkeit zu vertreten. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch ihre reflexive, experimentelle Entwurfspraxis im Bereich Urbanismus und Architektur international Maßstäbe gesetzt hat und den Diskurs zu stadträumlichen, territorialen sowie globalen Formierungs- und Transformationsprozessen und deren Methoden einschlägig mitprägt. Sie sollen im Kontext von Klimakrise, Ressourcenknappheit und damit verbundenen sozialen Fragestellungen in Lehre und Forschung reflektiert und als konkrete Handlungsfelder an der Schnittstelle von Architektur und ihrer Umwelt erprobt werden.
Bewerber_innen sollen die Plattform als entwurfsorientierten Ort der Architekturausbildung verstehen, an dem sowohl die Komplexität zeitgenössischer Architektur und Stadtplanung einschließlich der sich verändernden Aufgabenfelder als auch künstlerische und experimentelle Kompetenzen vermittelt werden.
Anstellungsvoraussetzungen
- Qualifikation als Architekt_in mit einem entsprechenden österreichischen oder gleichwertigen internationalen Hochschulabschluss oder Nachweis einer der Verwendung entsprechenden gleichwertigen akademischen Qualifikation
- Nachweis einer international anerkannten hochqualifizierten und diskursprägenden Entwurfs-, Bau- und/oder Forschungspraxis im Bereich Geographie Landschaften Städte durch einschlägige Veröffentlichungen oder Ausstellungen
- didaktische Eignung sowie ausreichende universitäre Lehrerfahrung und Praxis im Bereich Geographie Landschaften Städte (inkl. Entwurfsbetreuung), um Entwurf und Theorie mit den Themenkomplexen Geographie, Landschaften, Städte in Bezug zu setzen
- facheinschlägige internationale Vernetzung mit ähnlich orientierten Forschungsgruppen innerhalb und außerhalb des akademischen Feldes, um alle relevanten Wissensgebiete – von technischer bis künstlerischer Praxis – in Beziehung zu setzen
- Bereitschaft zur Übernahme organisatorischer Aufgaben, sowohl in der akademischen Selbstverwaltung (z.B. Mitarbeit in Gremien) als auch in Belangen des Studienbetriebs
- ausgezeichnete Englisch- und/oder Deutschkenntnisse
- diskriminierungskritisches Grundverständnis sowie die Bereitschaft sich dahingehend fortzubilden
Gewünschte Qualifikationen
- Bereitschaft zur engen inhaltlichen und organisatorischen Zusammenarbeit mit den Kolleg_innen des IKA
- Bereitschaft zur Mitarbeit an akademieinternen und öffentlichen Aktivitäten bzw. interdisziplinären Projekten und Kooperationen
Zur Lehrverpflichtung gehören Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 14 Unterrichtsstunden pro Woche.
Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe A1 beträgt derzeit Euro 6.713,30.
Interessent_innen bewerben sich bitte unter Beilage folgender Dokumente bis 15.9.2026 unter: www.akbild.ac.at/jobs: (1) Motivationsschreiben, (2) detaillierter Lebenslauf, (3) Referenzprojekte, (4) Beschreibung bisheriger Lehrveranstaltungen mit exemplarischen Studierendenarbeiten, (5) Formulierung von Schwerpunkten und Ausrichtung der Plattform GLC, (6) universitäres Lehrkonzept über die Motivation, Inhalte und Vorhaben der eigenen Lehre sowie Nachweis einer der Position entsprechenden Lehrtätigkeitserfahrung, (7) Darlegung zum eigenen diskriminierungskritischen Verständnis von Lehre, Forschung und universitärer Selbstverwaltung.
Im Falle einer langfristigen Anstellung geht die Akademie von einer Verlagerung des Lebensmittelpunkts nach Wien aus.
Die Akademie der bildenden Künste Wien bekennt sich zu einem chancengerechten Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau von Diskriminierungen und strukturellen Barrieren hin. Daher begrüßt die Akademie ausdrücklich die Bewerbung von qualifizierten Personen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung oder ihres Alters strukturell benachteiligt sind. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, wenn eine Person mehrere Diskriminierungsgründe auf sich vereint (intersektionaler Ansatz).
Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.akbild.ac.at.
