Philosophische Fakultät
Promotionsstelle Phonetik in interdisziplinärem DFG-Projekt (w/m/d)
Institut für Linguistik – Abteilung Phonetik
Wir sind eine der größten und ältesten Universitäten Europas und gehören zu den größten Arbeitgeber*innen in
unserer Region. Durch unser breites Fächerspektrum, die dynamische Entwicklung unserer Forschungsschwerpunkte
und unseren Standort mitten in Köln sind wir attraktiv für Studierende und Forschende weltweit. Wir bieten vielfältige
Karrierechancen in Wissenschaft, Technik und Verwaltung.
Im DFG-Projekt „Prosodisch-akustische Natürlichkeit in Face-To-Face-Interaktionen in » Sie arbeiten selbständig und haben Interesse an der Arbeit an Schnittstellen zu den
virtuellen Umgebungen mit Embodied Conversational Agents in verschiedenen Situations- anderen Ebenen im Projekt (Akustik, Virtual Reality)
typen (PIA)“ ist eine Promotionsstelle zu besetzen. » Sie verfügen über hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse
Das Projekt ist interdisziplinär ausgerichtet und wird von Stefan Baumann (IfL-Phonetik,
UzK) in Zusammenarbeit mit Janina Fels (Akustik, RWTH Aachen) und Torsten Kuhlen WIR BIETEN IHNEN
(Informatik mit Schwerpunkt VR, RWTH Aachen) durchgeführt. » Teilnahme am a.r.t.e.s.-Doktorand:innenprogramm
Zum Inhalt: Die Interaktion zwischen zwei Gesprächspartnern basiert auf einem komplexen, » Ein vielfältiges und chancengerechtes Arbeitsumfeld
situationsabhängigen Zusammenspiel von visuellen und auditiven Aspekten. Um diese » Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Komplexität unter kontrollierten Bedingungen zu untersuchen, werden oft Virtual-Reality » Flexible Arbeitszeitmodelle
(VR)-Techniken genutzt, um Versuchspersonen in lebensnahe audio-visuelle Umgebungen » Umfangreiches Weiterbildungsangebot
zu versetzen. In diesen werden anthropomorphe Charaktere, sog. Embodied Conversatio- » Angebote im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
nal Agents (ECAs), als Interaktionspartner eingesetzt. Damit ECAs als glaubwürdige Inter- » Möglichkeit zur mobilen Arbeit
aktionspartner akzeptiert werden, ist ein hohes Maß an wahrgenommener sozialer Präsenz
erforderlich. Dabei wird die Illusion, mit einer realen Person zu interagieren, maßgeblich Die Universität zu Köln fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Bewerbungen von Frauen
durch das verbale und nonverbale Verhalten der ECAs beeinflusst. werden nach Maßgabe des LGG NRW bevorzugt berücksichtigt. Wir begrüßen ausdrücklich
Dieses Projekt wird anhand systematischer Nutzerstudien in zwei VR-basierten, sich hin- alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Hersichtlich ihrer „Privatheit“ unterscheidenden Situationstypen untersuchen, wie sich das kunft, Religion, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
Zusammenspiel zwischen prosodischen und (raum-)akustischen Faktoren in der Sprache
eines ECAs auf das Sprachverhalten eines menschlichen Interaktionspartners auswirkt. Die Stelle ist ab 01.01.2027 in Teilzeit (25,89 Wochenstunden) zu besetzen. Sie ist
IHRE AUFGABEN bis zum 31.12.2029 befristet. Sofern die entsprechenden tariflichen und persönlichen
» Entwicklung und Durchführung von sprachwissenschaftlichen Produktions-Expe- Voraussetzungen vorliegen, richtet sich die Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 TV-L.
rimenten (Audio- und Videoaufnahmen) und Perzeptions-Experimenten (inklusive
Online-Fragebögen zur Bewertung von Natürlichkeit und Höraufwand) Bitte bewerben Sie sich mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunter-
» Prosodisch-akustische Annotation und Analyse von Daten sowie ihre statistische lagen inkl. beigefügten Nachweisen für die gesuchten Qualifikatio-
Auswertung und Visualisierung nen ohne Bewerbungsfoto online unter: https://jobportal.uni-koeln.de.
» Mitarbeit an der Interpretation, Modellierung und Veröffentlichung der Ergebnisse, Die Kennziffer ist Wiss2609-01. Die Bewerbungsfrist endet am 30.09.2026.
etwa beim Verfassen von Zeitschriftenartikeln, Beiträgen in Konferenzakten sowie
durch eigene Vorträge und Posterpräsentationen auf nationalen und internationalen Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Stefan Baumann
Konferenzen und Workshops (stefan.baumann@uni-koeln.de) und schauen Sie in unsere FAQs.
Ihr Profil
» Sie haben einen Hochschulabschluss (i.d.R. Master) in Sprachwissenschaft oder verwandten Disziplinen
» Sie haben einen Schwerpunkt im Forschungsbereich Prosodie (idealerweise phonetische Konvergenz und/oder Sprechstile)
» Sie haben Erfahrung mit Statistik, insbesondere im Umgang mit dem Programm R
» Sie haben Erfahrung mit dem Sprachanalysetool Praat, inklusive der Erstellung von
Skripten
» Sie sind in der Lage, teamorientiert und konzeptionell zu denken und sich inhaltlich
schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte jobportal.uni-koeln.de.
