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Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) als Leitung Implementationsforschung

Eckdaten

Hochschule
Uni Potsdam
Website
uni-potsdam.de ↗
Standort
Potsdam
Stellenart
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Anstellungsart
Vollzeit
Vergütung
E14 TV-L
Befristung
Befristet
Homeoffice
Möglich
Bewerbungsfrist
19.10.2026
Fachgebiete
Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Psychologie

Öffentliche Stellenausschreibung

Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu

einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark,

mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich

ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais,

Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department

Erziehungswissenschaft, Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung,

ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung der Mittel

durch das BMBFSFJ folgende Stelle zu besetzen:

Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) als

Leitung Implementationsforschung

Kenn-Nr. 358/2026

Befristet bis 31.12.2030 | Vollzeit (40 Std./Woche, 100 %) | EG 14 TV-L

Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Ihr Arbeitsbereich:

Die Stelle wird im Rahmen der Vernetzungs- und Transferstelle der Bund-Länder-Initiative

„Digitales Lehren und Lernen“ eingerichtet. Die Initiative zielt auf eine bundesweite,

evidenzbasierte Qualitätsentwicklung im Bereich der digitalen und digitalisierungsbezogenen

Lehrkräftebildung. Innerhalb des Gesamtvorhabens werden fünf thematische

Kompetenzcluster eingerichtet, die Forschungsprojekte zur Förderung eines digitalen und

digital gestützten Unterrichts und zur Entwicklung digitaler Souveränität in Schule und

Unterricht bündeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Kompetenzcluster in ihrer

Arbeit unterstützen, sie in den Austausch bringen und ihre Arbeitsergebnisse für den Transfer

in die Bildungspraxis zusammenführen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der

Bildungspraxis, -verwaltung und -politik vorgesehen. Darüber hinaus sind eigene

Forschungsprojekte geplant, die sich insbesondere mit der Gestaltung von Transfer- und

Implementationsprozessen, der Evaluation von Professionalisierungsangeboten und der

Qualifizierung von Multiplikator/-innen1 beschäftigen. Bei der Vernetzungs- und Transferstelle

handelt es sich um ein Konsortium von Universitäten, Forschungsinstituten und dem Forum

Bildung Digitalisierung, welches an der Universität Potsdam koordiniert und geleitet wird.

Ihr Aufgabengebiet umfasst:

  • Eigenverantwortliche Konzeption und Koordination von Studien zur Evaluation und

Implementation von Lehrkräftefortbildungsvorhaben

  • Beratung und Unterstützung bei der Gestaltung von Forschungsdesigns zur Untersuchung

von Wirkungen von Lehrkräftefortbildungen

  • Rückkopplung der Ergebnisse der Evaluations- und Implementationsstudien an die Länder

1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).

  • Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Transferstelle und mit Externen

Es besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion bzw. Habilitation). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Sie bringen Folgendes mit:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer

Abschluss) im Lehramt, auf dem Gebiet Erziehungswissenschaften oder Psychologie oder

in einer vergleichbaren, einschlägigen Fachrichtung

  • Promotion wünschenswert
  • sehr gute Kenntnisse in Forschungsmethoden (quantitativ und qualitativ)
  • Interesse an und wenn möglich Vorkenntnisse in der Implementationsforschung
  • sicher Umgang mit Office-Software
  • gute Kommunikations- und Teamfähigkeiten
  • Deutschkenntnisse auf Niveau C2 gemäß GER; Englischkenntnisse B1

Ihre Vorteile an der Universität Potsdam:

  • Sicher und fair beschäftigt: sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, tarifliche

Vergütung und zusätzliche Leistungen wie Jahressonderzahlung und betriebliche

Altersvorsorge

  • Beruf und Privatleben im Einklang: 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten, mobiles

Arbeiten und ein familienfreundliches Umfeld

  • Persönlich und fachlich weiterkommen: Entwicklung fachlicher und überfachlicher

Kompetenzen in verschiedenen Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Universität

Potsdam

  • Gut unterwegs: Zuschuss zum Firmenticket für den ÖPNV, gute Anbindung der

Universitätsstandorte

  • Gesund und aktiv: vielfältige Angebote des Hochschulsports und des betrieblichen

Gesundheitsmanagements

  • Arbeiten an der Uni Potsdam: Teil einer vielfältigen Gemeinschaft, Arbeit in einem

inspirierenden Umfeld und die Möglichkeit, die Universität aktiv mitzugestalten

Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter

https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht

Ihre Bewerbung:

Reichen Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und entsprechenden

Qualifikationsnachweisen über das Online-Karriere-Portal der Universität Potsdam ein (Kenn-

Nr. 358/2026). Bitte stellen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer zusammengefassten pdf-

Datei bereit. Die Bewerbungsfrist endet am 19.10.2026.

Jetzt online bewerben:

https://spp.uni-potsdam.de/karriere

Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dirk Richter

per E-Mail: dirk.richter@uni-potsdam.de und Telefon: +49 331 / 977 – 2133 gerne zur

Verfügung.

Gern können Sie sich bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder bei technischen Problemen

per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de wenden.

Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die

deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen

(ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank

zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).

Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit

unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung,

Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von

Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen

Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen

unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG).

Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests

und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung

angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch

nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.

Potsdam, 01.09.2026

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte spp.uni-potsdam.de.

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