Wissenschaftsmanagement Stellenangebote an Hochschulen

Zwischen Lehrstuhl und Verwaltung ist ein eigenes Berufsfeld entstanden: Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager beschaffen Drittmittel, koordinieren Verbundprojekte und halten Forschungsverwaltung und Professuren zusammen. Hier finden Sie die aktuell 32 ausgeschriebenen Stellen in Forschungsförderung, Drittmittelverwaltung und Wissenschaftsmanagement im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.

32 aktuelle Stellen
Stellenart
Anstellungsart
Region (1)
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Befristung
Vergütung
TV-L / TV-H / TVöD
W-Besoldung (Professuren)
A-Besoldung (Beamte)
C-Besoldung
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Wissenschaftsmanagement in Zahlen

Datenbasis: die aktuell 32 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 3. September 2026).

Top-Hochschulen

  1. TH Köln 3
  2. HS Kempten 2
  3. TUM 2
  4. BFH 1
  5. Burg Halle 1
  6. DH Baden-Württemberg 1
  7. FernUni Hagen 1
  8. FH Joanneum 1
  9. FH Kärnten 1
  10. FHD 1

Was ist Wissenschaftsmanagement?

Der Begriff fasst alle Tätigkeiten zusammen, die Forschung organisieren, ohne sie selbst zu betreiben. Dazu gehören die Beratung bei Förderanträgen, die Verwaltung bewilligter Mittel, die Koordination von Graduiertenschulen, Sonderforschungsbereichen und EU-Projekten sowie die Strategiearbeit in Präsidien und Dekanaten. Die Stellen sitzen in den Forschungsreferaten der Hochschulen, in Dezernaten für Drittmittel oder direkt an den Instituten, wenn ein großer Verbund eine eigene Geschäftsführung braucht. Einen ausführlichen Überblick über Aufgaben und Werdegang gibt unser Ratgeber zum Beruf Wissenschaftsmanager.

Welche Stellen werden ausgeschrieben?

Drei Gruppen kehren in den Ausschreibungen wieder. Erstens Referentinnen und Referenten für Forschungsförderung, die Programme von DFG, Bund und EU kennen und Anträge begleiten. Zweitens die Drittmittelverwaltung, die Bewilligungen abrechnet und Verwendungsnachweise erstellt; hier ist die Nähe zum Controlling groß. Drittens Koordinationsstellen in Forschungsverbünden, die oft als wissenschaftliche Mitarbeiter ausgeschrieben werden, obwohl die Arbeit überwiegend organisatorisch ist. Dazu kommen Geschäftsführungen von Fakultäten und Zentren sowie Stellen im Bereich Hochschulverwaltung, die den Forschungsservice als Teil eines größeren Dezernats mit abdecken.

Welchen Hintergrund erwarten die Hochschulen?

Die meisten Ausschreibungen verlangen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, für Referentenstellen häufig eine Promotion, weil das Verständnis für Forschungsabläufe aus eigener Erfahrung kommen soll. Wer aus der Wissenschaft wechselt, bringt Fachkenntnis und Kontakte mit; wer aus der Verwaltung kommt, Routine in Haushaltsrecht und Zuwendungsrecht. Gefragt sind außerdem Erfahrung mit Förderformaten, sicheres Englisch für EU-Anträge und die Fähigkeit, zwischen den Sprachen von Professorenschaft und Verwaltung zu übersetzen.

Wie werden die Stellen vergütet?

An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder. Referentenstellen mit Hochschulabschluss liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13 mit einem Grundgehalt von 4.759,37 € brutto im Monat in Stufe 1, Leitungsfunktionen in E 14 mit 5.143,59 €. Sachbearbeitung in der Drittmittelverwaltung wird darunter eingruppiert, die Entgeltgruppe steht in der Ausschreibung. Befristungen sind verbreitet, weil viele Stellen aus den Projekten bezahlt werden, die sie koordinieren.

Häufige Fragen zu Wissenschaftsmanagement

Brauche ich eine Promotion für das Wissenschaftsmanagement?

Für Referentenstellen in der Forschungsförderung wird sie häufig gewünscht, für die Drittmittelverwaltung nicht. Ein abgeschlossenes Studium ist fast überall Voraussetzung.

Was ist der Unterschied zwischen Forschungsförderung und Drittmittelverwaltung?

Die Forschungsförderung berät vor der Bewilligung: Programme finden, Anträge prüfen, Begutachtungen begleiten. Die Drittmittelverwaltung übernimmt danach: Mittel bewirtschaften, Personal abrechnen, Verwendungsnachweise erstellen.

Sind Stellen im Wissenschaftsmanagement befristet?

Viele ja, weil sie aus Projektmitteln finanziert werden und mit dem Projekt enden. Stellen in den zentralen Forschungsreferaten sind dagegen häufig unbefristet.

Kann ich aus der Wissenschaft ins Wissenschaftsmanagement wechseln?

Das ist der häufigste Weg. Postdocs mit eigener Antragserfahrung sind in Forschungsreferaten gefragt, weil sie beide Seiten kennen. Weiterbildungen im Wissenschaftsmanagement, etwa berufsbegleitende Masterprogramme, erleichtern den Wechsel.

Welche Fördergeber sollte ich kennen?

In Deutschland vor allem die DFG, das Bundesforschungsministerium und die Landesministerien, dazu die EU-Rahmenprogramme. In Österreich sind FWF und FFG die zentralen Geldgeber, in der Schweiz der Schweizerische Nationalfonds.

Stellen aus Wissenschaftsmanagement erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Hochschulverwaltung

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