Research Associate (m/f/d) at the Institute of Process Systems Engineering
Die Verfahrenstechnik gestaltet die Umwandlung von Stoffen im technischen Maßstab: von thermischen und mechanischen Trennverfahren über die Reaktionstechnik bis zur Auslegung ganzer Produktionsanlagen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Verfahrenstechnik an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 92 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Das Fach ist eine zentrale Ingenieurdisziplin und reicht von den Grundoperationen bis zur Prozesssimulation. Ausgeschrieben werden Stellen in Teilgebieten wie thermische und mechanische Verfahrenstechnik, chemische Reaktionstechnik, Prozesssimulation, Energie- und Umweltverfahrenstechnik sowie der Bioverfahrenstechnik. Eng verzahnt ist die Verfahrenstechnik mit dem Maschinenbau, dem Chemieingenieurwesen und der Energietechnik.
Ausgeschrieben werden die Stellen nicht nur von technischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, sondern auch von außeruniversitären Einrichtungen wie den Instituten der Fraunhofer-, Max-Planck- und Helmholtz-Gemeinschaft, die eng mit Hochschulen zusammenarbeiten.
Das Spektrum reicht vom Einstieg in die Forschung bis zur Lehrstuhlleitung:
An Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzen Professuren neben der Promotion häufig eine mehrjährige Berufserfahrung in der Industrie voraus. Themen wie Wasserstoff, CO2-Abscheidung und Kreislaufwirtschaft treiben die Nachfrage und führen zu neuen Professuren und Forschungsgruppen.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder Maschinenbau üblich, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Viele Ausschreibungen verlangen zusätzlich Erfahrung mit Prozesssimulation, Technikumsanlagen oder der Auslegung von Apparaten.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Teilgebiete wie thermische und mechanische Verfahrenstechnik, Reaktionstechnik, Prozesssimulation und Energieverfahrenstechnik.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L; Promotions- und Postdoc-Stellen liegen meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder Maschinenbau; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. An Fachhochschulen kommt für Professuren Berufspraxis in der Industrie hinzu.
Die Verfahrenstechnik behandelt allgemein die stoffliche und thermische Prozessführung; die Bioverfahrenstechnik überträgt diese Prinzipien auf biologische Systeme wie Fermentation und Zellkultur. Beide Felder überschneiden sich in vielen Ausschreibungen.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Technikum und Forschungsinfrastruktur. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Verfahrenstechnik erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Ingenieurwesen Maschinenbau