Stud. Beschäftigte*r (w/m/d) 41 MoStd. befristet auf 2 Jahre
Die Theaterwissenschaft untersucht das Theater als Ereignis: die Aufführung, den Körper auf der Bühne, das Publikum im selben Raum. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Theaterwissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 5 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Die Theaterwissenschaft ist eine geisteswissenschaftliche Disziplin, die sich mit den darstellenden Künsten und ihrer Geschichte befasst. Im Mittelpunkt stehen Aufführung und Inszenierung, Dramaturgie, Theatergeschichte und Theatertheorie sowie die Analyse von Tanz, Performance und Festivalkultur. Anders als die Literaturwissenschaft liest sie nicht primär den Dramentext, sondern die Aufführung als flüchtiges Ereignis im Raum. Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Professuren.
Die Forschung reicht von der historischen Aufführungsanalyse über die Theorie der Performativität bis zur Verbindung mit der zeitgenössischen freien Szene. Viele Stellen sind eng mit Theaterhäusern, Festivals und Archiven verzahnt, etwa bei der Erschließung von Nachlässen oder der wissenschaftlichen Begleitung von Inszenierungen.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13; Promotionsstellen werden häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Für Promotionsstellen ist in aller Regel ein einschlägiger Masterabschluss in Theaterwissenschaft oder einem benachbarten Fach üblich. Postdoc-Stellen und Professuren setzen die abgeschlossene Promotion voraus, ergänzt um Publikationen und häufig praktische Erfahrung im Theater- und Festivalbetrieb.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Professuren. Inhaltlich geht es um Aufführungsanalyse, Dramaturgie, Theatergeschichte, Theatertheorie sowie Tanz und Performance.
Die Theaterwissenschaft untersucht die Aufführung als flüchtiges Live-Ereignis im Raum mit anwesendem Publikum, die Filmwissenschaft das aufgezeichnete, reproduzierbare bewegte Bild. Beide sind eigenständige Disziplinen mit eigenen Methoden und Ausschreibungen.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L (Promotion und Postdoc meist E 13, Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.