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Die Statistik ist an Hochschulen beides zugleich: ein eigenständiges Fach mit eigenen Lehrstühlen und die methodische Grundlage, ohne die Medizin, Wirtschaft und Sozialwissenschaften keine belastbaren Schlüsse aus Daten ziehen könnten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Statistik an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 99 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 13. September 2026).
Das Fach spannt sich von der mathematischen Theorie bis zur angewandten Datenanalyse. Die mathematische und theoretische Statistik bildet das Fundament, eng verzahnt mit der Wahrscheinlichkeitstheorie und stochastischen Prozessen. Daneben haben sich anwendungsstarke Zweige etabliert: die Biostatistik und medizinische Statistik, die mit klinischen Studien und Registern arbeitet, die Ökonometrie und Wirtschaftsstatistik, das statistische Lernen an der Grenze zur Data Science sowie die Bayes-Statistik und Computational Statistics. Viele Stellen sind dadurch interdisziplinär und berühren die Mathematik, die Informatik, die Epidemiologie oder die Wirtschaftswissenschaften.
Den Einstieg bilden Promotionsstellen, oft in Teilzeit ausgeschrieben, gefolgt von Postdoc-Stellen. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professuren und Juniorprofessuren. Ausgeschrieben werden sie von Universitäten und Hochschulen, von außeruniversitären Einrichtungen der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft sowie von den Statistikabteilungen medizinischer Forschungszentren, wo Statistiker als methodische Partner klinischer Arbeitsgruppen gefragt sind.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit angeboten. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für eine Promotionsstelle ist ein abgeschlossenes Studium der Statistik, Mathematik oder eines datenwissenschaftlichen Fachs üblich; Postdoc-Stellen und Professuren bauen auf einer Promotion auf. Über die methodische Tiefe hinaus verlangen viele Ausschreibungen Programmiererfahrung mit R oder Python und, je nach Stelle, Erfahrung in der statistischen Beratung anderer Fachbereiche oder in der Einwerbung von Drittmitteln.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf mathematische Statistik, Biostatistik, Ökonometrie, statistisches Lernen und Bayes-Statistik.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt ein abgeschlossenes Studium der Statistik, Mathematik oder eines verwandten Fachs; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Die Statistik liefert die methodische Grundlage, Data Science verbindet sie mit Informatik und Anwendungswissen. Viele Hochschulstellen sind an der Schnittstelle beider Felder angesiedelt, etwa im statistischen Lernen.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und statistischer Beratung.
Stellen aus Statistik erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Mathematik
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