Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
Kaum ein Hochschulfach ist so breit aufgestellt wie die Sportwissenschaft: Sie zieht Methoden aus der Medizin, der Psychologie und der Pädagogik zusammen, um Bewegung, Training und Gesundheit zu erklären. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen sportwissenschaftlichen Stellen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 34 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juni 2026).
Als Fach steht die Sportwissenschaft zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaft. Die Trainings- und Bewegungswissenschaft misst, wie der Körper auf Belastung reagiert; die Sportmedizin und Sportphysiologie untersuchen Anpassung und Regeneration; die Sportpsychologie befasst sich mit Motivation und Leistung unter Druck; Sportpädagogik und Sportdidaktik prägen die Lehrerbildung; Sportökonomie und Sportmanagement schließlich verbinden das Fach mit der Wirtschaft. Querschnittsthemen wie Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Leistungsdiagnostik verzahnen die Sportwissenschaft eng mit der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften. Charakteristisch ist die Doppelnatur aus Forschung und praktischer Lehre in den Sportarten, oft im Bewegungs- oder Diagnostiklabor.
Den Einstieg bilden in aller Regel Promotionsstellen an Instituten und Lehrstühlen, gefolgt von Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion. Daneben stehen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren und Juniorprofessuren. Ausgeschrieben werden sie von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen. Hinzu kommen Einrichtungen wie Olympiastützpunkte oder das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die mit Hochschulen kooperieren und vom dortigen Forschungspersonal profitieren.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Eine Promotionsstelle setzt gewöhnlich ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft, ein Sportlehramt oder einen verwandten Abschluss voraus; Postdoc-Stellen und Professuren bauen auf einer abgeschlossenen Promotion auf. Je nach Schwerpunkt erwarten die Ausschreibungen methodische Kenntnisse, Erfahrung in der Leistungsdiagnostik oder eine fachpraktische Ausbildung in einzelnen Sportarten.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Teilgebiete wie Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Sportpsychologie, Sportpädagogik und Sportmanagement.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen genügt gewöhnlich ein abgeschlossenes Studium der Sportwissenschaft, ein Sportlehramt oder ein verwandter Abschluss; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und Verwaltung.
Neben Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen schreiben Einrichtungen wie Olympiastützpunkte oder das Bundesinstitut für Sportwissenschaft Stellen aus. Viele verbinden Forschung mit Leistungsdiagnostik.