Lehrbeauftragte*r (w/m/d) für das Modul „Grundlagen der Politik-, Verwaltungs- und Sozialwissenschaften“ – Kennziffer: 2026_14_LA_VWI
Soziale Ungleichheit, Migration, die Digitalisierung der Arbeitswelt: Die Soziologie untersucht, wie Gesellschaft funktioniert, und arbeitet dabei stark datengetrieben. An Hochschulen ist sie sowohl eigenständiges Fach als auch tragende Disziplin der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaften. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Soziologie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 48 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Die Soziologie analysiert gesellschaftliche Strukturen und Prozesse und gliedert sich in Felder wie die Sozialstrukturanalyse, die Arbeits- und Industriesoziologie, die Bildungssoziologie, die Migrations- und Stadtsoziologie, die Geschlechterforschung sowie die Methoden der empirischen Sozialforschung. Entlang dieser Schwerpunkte sind auch die ausgeschriebenen Stellen angesiedelt. Weil das Fach stark empirisch arbeitet, verlangen viele Ausschreibungen ausdrücklich quantitative oder qualitative Methodenkompetenz.
Den Einstieg in die Laufbahn bilden Promotionsstellen, häufig in DFG-Sonderforschungsbereichen. Daran schließen Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion sowie Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre an. Den Abschluss markieren Professuren und Juniorprofessuren. Viele Drittmittelprojekte sind interdisziplinär angelegt und arbeiten mit Politikwissenschaft, Psychologie oder Wirtschaftswissenschaften zusammen.
Ausgeschrieben werden die Stellen nicht nur an Universitäten und Fachhochschulen, sondern auch an außeruniversitären Einrichtungen. Dazu zählen die Institute der Leibniz-Gemeinschaft, das WZB Berlin Social Science Center, die GESIS sowie sozialwissenschaftliche Abteilungen der Max-Planck-Gesellschaft.
Promotionsstellen setzen üblicherweise einen einschlägigen Masterabschluss in Soziologie oder einem verwandten sozialwissenschaftlichen Fach voraus, Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Viele Ausschreibungen erwarten Erfahrung mit Statistiksoftware wie Stata, R oder SPSS, bei qualitativen Stellen Erfahrung mit Interview- und Auswertungsverfahren. Für Professuren kommen Publikationen und Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln hinzu.
An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen in aller Regel in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Besetzt werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Teilgebiete wie Sozialstrukturanalyse, Arbeitssoziologie, Bildungssoziologie, Migrationsforschung und Methoden der empirischen Sozialforschung.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss in Soziologie oder einem verwandten Fach; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Je nach Stelle erwarten Ausschreibungen quantitative Kompetenz (etwa Stata, R oder SPSS) oder qualitative Verfahren wie Interview- und Inhaltsanalyse. Viele Projektstellen verlangen ausdrücklich einen methodischen Schwerpunkt.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben außeruniversitäre Einrichtungen Stellen aus, etwa das WZB Berlin, die GESIS sowie Institute der Leibniz- und Max-Planck-Gesellschaft.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.