Facharzt / -ärztin (m/w/d) für den Bereich Palliativmedizin (ID: 223)
Die Sozialmedizin untersucht, wie soziale Lage, Arbeit und Umwelt auf Gesundheit und Krankheit wirken. Sie verbindet klinische Medizin mit Epidemiologie, Versorgungsforschung und Public Health. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Sozialmedizin an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 3 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 27. Juli 2026).
Die Stellen siedeln sich an Instituten für Sozialmedizin, an Lehrstühlen für Versorgungsforschung sowie an Public-Health-Einrichtungen an. Inhaltlich geht es um Determinanten von Gesundheit, Prävention, Rehabilitation, Begutachtung sowie um die Auswertung großer Routine- und Registerdaten. Häufig arbeiten die Teams eng mit der Epidemiologie, der Gesundheitsökonomie und der klinischen Forschung zusammen.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen für medizinische und naturwissenschaftliche Nachwuchskräfte, Postdoc-Stellen in der Versorgungsforschung, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professuren. Viele Einrichtungen kooperieren mit Krankenkassen, Rentenversicherung und kommunalem Gesundheitsdienst, weshalb anwendungsnahe Drittmittelprojekte einen großen Teil der Arbeit ausmachen.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Wissenschaftliche Stellen liegen meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14, Promotionsstellen oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Ärztliches Personal an Universitätskliniken wird nach dem TV-Ärzte vergütet. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Viele Stellen setzen ein abgeschlossenes Studium der Medizin voraus, andere stehen Absolventen von Public Health, Epidemiologie oder Gesundheitswissenschaften offen. Für die Facharztanerkennung im Gebiet Öffentliches Gesundheitswesen ist die Weiterbildung Sozialmedizin ein Baustein. Methodisch erwarten die Teams Erfahrung mit Statistik und Studiendesign.
Die klinische Medizin behandelt den einzelnen Patienten, die Sozialmedizin betrachtet Gesundheit auf Ebene von Gruppen und Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen soziale Einflussfaktoren, Prävention, Rehabilitation und die Frage, wie gut die Versorgung tatsächlich funktioniert.
Nicht zwingend. Ein Teil der Stellen, vor allem in der Methodik und Versorgungsforschung, steht auch Absolventen von Public Health, Epidemiologie oder Gesundheitswissenschaften offen. Für ärztliche Funktionen und die sozialmedizinische Weiterbildung ist das Medizinstudium Voraussetzung.
Wissenschaftliche Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto, Stand 2026). Ärzte an Universitätskliniken erhalten den TV-Ärzte, Professuren die W-Besoldung.
Stellen aus Sozialmedizin erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Humanmedizin Gesundheitswissenschaft