Professur (m/w/d) für das Fach Musik
Rollenarbeit, Stimme, Körper und Bühnenpräsenz lassen sich nicht aus Büchern lernen, sondern nur im Probenraum. Deshalb wird das Schauspiel an Theater-, Kunst- und Musikhochschulen künstlerisch-praktisch in kleinen Klassen unterrichtet. Hier finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Hochschulstellen aus dem deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 4 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 26. Juli 2026).
Das Schauspiel an Hochschulen verbindet künstlerische Praxis mit theoretischer Reflexion. Lehre und Ausschreibungen entfallen gewöhnlich auf das Rollen- und Szenenstudium samt Ensemblearbeit, die Sprecherziehung mit Stimme und Bühnensprache, die Körperarbeit mit Bewegung und Bühnenkampf, das Spiel vor der Kamera für Film und Fernsehen sowie auf angrenzende Felder wie Theaterpädagogik, Regie und Dramaturgie. Viele Stellen sind als künstlerische Lehrtätigkeit ausgeschrieben und verlangen eigene Bühnen- oder Filmerfahrung. Daneben erforscht die Theaterwissenschaft das Schauspiel wissenschaftlich und befasst sich mit Theatergeschichte, Aufführungsanalyse und Performance.
Im künstlerischen Bereich dominieren Professuren für Schauspiel, Lehraufträge sowie Stellen als künstlerischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im theaterwissenschaftlichen Umfeld kommen Promotionsstellen und Postdoc-Stellen hinzu. Ausschreibende sind Theater-, Kunst- und Musikhochschulen sowie Universitäten mit theaterwissenschaftlichen Instituten.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Wissenschaftliche Stellen sind gewöhnlich in Entgeltgruppe E 13 eingruppiert, häufig auch in E 14, mit einem Grundgehalt der Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat im Jahr 2026. Künstlerische Professuren folgen der W-Besoldung; Lehraufträge werden gesondert vergütet.
Für künstlerische Professuren im Schauspiel ist in aller Regel eine herausragende künstlerische Laufbahn maßgeblich, häufig anstelle einer Promotion. Für Stellen in der Theaterwissenschaft gelten dagegen die akademischen Voraussetzungen: ein einschlägiger Masterabschluss für Promotionsstellen und eine abgeschlossene Promotion für Postdoc-Stellen und Professuren.
Dazu zählen Rollen- und Szenenstudium, Sprecherziehung und Bühnensprache, Körperarbeit und Bühnenkampf, Spiel vor der Kamera sowie angrenzende Felder wie Regie, Dramaturgie und Theaterpädagogik.
Für künstlerische Professuren ist gewöhnlich eine herausragende künstlerische Laufbahn maßgeblich, nicht eine Promotion. Stellen in der Theaterwissenschaft setzen dagegen die üblichen akademischen Abschlüsse voraus.
Künstlerische Professuren folgen der W-Besoldung. Wissenschaftliche Stellen in der Theaterwissenschaft richten sich nach dem TV-L, meist E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026).
Die künstlerische Ausbildung findet überwiegend an staatlichen und privaten Theater-, Kunst- und Musikhochschulen statt. Die wissenschaftliche Betrachtung übernimmt die Theaterwissenschaft an Universitäten. Beide Bereiche schreiben eigene Stellen aus.
Künstlerische Professuren sind häufig unbefristet, künstlerische Mitarbeit und Lehraufträge oft befristet. Promotions- und Postdoc-Stellen in der Theaterwissenschaft sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz meist befristet.