Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
Von der Wahrnehmungsforschung im Labor bis zur Behandlung in der Hochschulambulanz: Die Psychologie zählt zu den nachfragestärksten Studienfächern und bringt entsprechend viele Hochschulstellen hervor. Auf dieser Seite sammeln wir die aktuell ausgeschriebenen Positionen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 177 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 21. Juni 2026).
Psychologische Institute spannen einen weiten Bogen zwischen experimenteller Grundlagenforschung und angewandter klinischer Praxis. Inhaltlich gliedern sich die Lehrstühle in Felder wie Klinische Psychologie und Psychotherapie, Kognitions- und Neuropsychologie, Entwicklungs-, Sozial- und Arbeitspsychologie sowie Diagnostik und Methodenlehre. Seit der Reform der Psychotherapeutenausbildung ist die Approbation enger an das Studium gerückt. Das verstärkt die Nachfrage nach Lehr- und Forschungsstellen in der Klinischen Psychologie spürbar.
Der typische Weg führt über eine Promotionsstelle in den Forschungsbetrieb, gefolgt von Postdoc-Stellen und Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die dauerhaften Positionen bilden Junior- und reguläre Professuren (W1, W2, W3). Ein Teil der klinisch ausgerichteten Stellen ist direkt mit Hochschulambulanzen verbunden und verlangt einen Bezug zur psychotherapeutischen Versorgung.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen sind gewöhnlich in Entgeltgruppe E 13 eingruppiert, häufig auch in E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent vergeben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beträgt 2026 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren folgen der W-Besoldung.
Für eine Promotionsstelle wird in aller Regel ein Masterabschluss in Psychologie oder einem verwandten Fach vorausgesetzt, für Postdoc-Stellen und Professuren eine abgeschlossene Promotion. Je nach Zuschnitt erwarten die Ausschreibungen Erfahrung in der empirischen Forschung und der statistischen Auswertung. Bei klinischen Stellen kommt häufig eine laufende oder abgeschlossene Psychotherapieausbildung hinzu.
Die Lehrstühle verteilen sich auf Klinische Psychologie und Psychotherapie, Kognitions- und Neuropsychologie, Entwicklungs-, Sozial- und Arbeitspsychologie sowie Diagnostik und Methodenlehre.
Üblich sind Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Klinisch ausgerichtete Positionen sind teils an Hochschulambulanzen angebunden.
Wissenschaftliche Stellen folgen dem TV-L, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für reine Forschungs- und Lehrstellen ist sie nicht zwingend. Sobald eine Stelle die Psychotherapieausbildung oder die Hochschulambulanz berührt, wird eine laufende oder abgeschlossene Approbation häufig vorausgesetzt oder gewünscht.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz meist befristet. Dauerhaft besetzt sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und Verwaltung.
Stellen aus Psychologie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Geisteswissenschaften