Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoktorand*in)
Die Neurologie befasst sich mit den Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, Nerven und Muskeln, von Schlaganfall und Multipler Sklerose bis zu Parkinson und Demenz. An den Hochschulen verbindet das Fach klinische Patientenversorgung in der Uniklinik eng mit der neurowissenschaftlichen Forschung. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Neurologie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 19 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 30. Oktober 2026).
Die universitäre Neurologie deckt ein breites Krankheitsspektrum ab: zerebrovaskuläre Erkrankungen wie den Schlaganfall, neurodegenerative Leiden wie Parkinson und Demenz, entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose sowie Epilepsie, Kopfschmerzsyndrome und Erkrankungen der peripheren Nerven und Muskeln. Eng verzahnt sind die Stellen häufig mit angrenzenden Disziplinen wie der Neurochirurgie, der Psychiatrie, der Neuroradiologie und den Grundlagen-Neurowissenschaften.
Eine Besonderheit der Neurologie ist die ausgeprägte Apparate- und Funktionsdiagnostik. Viele Ausschreibungen verlangen Erfahrung mit EEG, EMG, Nervenleitgeschwindigkeit, neurovaskulärem Ultraschall oder der bildgebenden Auswertung. Forschungsstellen siedeln sich oft an spezialisierten Zentren an, etwa Stroke Units oder MS-Ambulanzen, und werden teils von außeruniversitären Einrichtungen wie Helmholtz- oder Max-Planck-Instituten mitgetragen.
Die ärztlichen Stellen in der Uniklinik, etwa als Assistenz- oder Facharzt in der Weiterbildung zum Neurologen, richten sich nach den Tarifvertraegen für Ärzte und steigen mit der Berufserfahrung. Rein wissenschaftliche Stellen ohne Patientenversorgung, also Promotions- und Postdoc-Stellen in der neurowissenschaftlichen Forschung, folgen dagegen dem TV-L, üblicherweise in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Lehrstühle für Neurologie werden nach der W-Besoldung vergütet.
Dazu zählen unter anderem Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson, Demenzen, Epilepsie, Kopfschmerzsyndrome sowie Erkrankungen der peripheren Nerven und Muskeln. Forschungsstellen konzentrieren sich häufig auf spezialisierte Zentren wie Stroke Units oder MS-Ambulanzen.
Ärztliche Stellen in der Uniklinik werden nach den Tarifvertraegen für Ärzte vergütet und steigen mit der Berufserfahrung. Rein wissenschaftliche Promotions- und Postdoc-Stellen folgen dem TV-L, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14 (Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für die ärztliche Tätigkeit ist ein abgeschlossenes Medizinstudium mit Approbation Voraussetzung; die Facharztweiterbildung Neurologie erfolgt anschließend an der Uniklinik. Für eine reine Forschungsstelle in den Neurowissenschaften ist je nach Stelle ein einschlägiger Masterabschluss oder eine Promotion erforderlich.
Stellen aus Neurologie erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Humanmedizin