Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich innovativer Verfahren zur Wasserstoffnutzung (H2 InnoTec)
Nachhaltigkeit ist an Hochschulen ein ausgesprochen interdisziplinäres Feld: Es verknüpft Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft und reicht von der Energiewende über Kreislaufwirtschaft bis zur Klimaanpassung. Forschungsstellen entstehen sowohl an eigenen Nachhaltigkeitszentren als auch quer durch Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen im Bereich Nachhaltigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 111 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Nachhaltigkeit ist weniger ein abgegrenztes Fach als ein Querschnittsthema. Die Stellen verteilen sich auf Felder wie Transformationsforschung und sozial-ökologische Systeme, Energie- und Mobilitätswende, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Wirtschaften (Sustainable Finance, CSR), Klimaanpassung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Viele Ausschreibungen sind ausdrücklich interdisziplinär und an Forschungsverbünde oder Sonderforschungsbereiche gekoppelt.
Ausgeschrieben werden vor allem Promotionsstellen in drittmittelfinanzierten Verbundprojekten, Postdoc-Stellen mit Koordinationsaufgaben sowie wissenschaftliche Mitarbeiter und Professuren. Auffällig ist die Bandbreite der Arbeitgeber: Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben außeruniversitäre Institute, Reallabore und Transferstellen aus, häufig mit Bezug zu Kommunen, Verbänden oder Unternehmen. Wer hier arbeitet, bewegt sich oft zwischen Forschung, Wissenstransfer und Anwendung.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in E 13 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € brutto im Monat 2026), erfahrene Stellen auch in E 14 (ab 5.143,59 €). Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Beides kommt vor. Es gibt eigene Studiengänge und Nachhaltigkeitszentren, zugleich entstehen viele Stellen interdisziplinär in den Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Häufig sind die Stellen an Verbundprojekte gekoppelt.
Das hängt vom Schwerpunkt ab. Üblich ist ein einschlägiger Masterabschluss aus einem der beteiligten Felder, etwa Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Ökonomie oder Sozialwissenschaften. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben außeruniversitäre Forschungsinstitute, Reallabore und Transferstellen aus. Vergütet wird an staatlichen Hochschulen nach dem TV-L, meist in E 13 oder E 14, Professuren nach der W-Besoldung.