Mikrobiologie Stellenangebote an Hochschulen

Mikrobiologische Stellen entstehen an Hochschulen in zwei getrennten Welten: in der biologischen Grundlagenforschung und in der Krankenversorgung an Universitätskliniken. Beide suchen Mikrobiologen, aber mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Auf dieser Seite sehen Sie die aktuell 27 ausgeschriebenen Stellen aus beiden Bereichen.

27 aktuelle Stellen
Stellenart
Anstellungsart
Region
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Befristung
Vergütung
TV-L / TV-H / TVöD
W-Besoldung (Professuren)
A-Besoldung (Beamte)
C-Besoldung
27 Stellen
10.07.2026
Professur

Kanzler*in

Uni Marburg
MarburgbefristetVollzeitBiologieGeschichteMikrobiologieNaturwissenschaftFrist: 06.08.2026

Mikrobiologie in Zahlen

Datenbasis: die aktuell 27 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 29. Juli 2026).

Top-Hochschulen

  1. Uni Marburg 8
  2. MUL-CT 3
  3. UK Erlangen 2
  4. Uni Rostock 2
  5. HS Fulda 1
  6. MedUni Wien 1
  7. TU Graz 1
  8. TUBAF 1
  9. UKSH 1
  10. UKT Tübingen 1

Grundlagenforschung oder Diagnostik?

Die Unterscheidung entscheidet über den gesamten Bewerbungsweg. In der Grundlagenforschung geht es um Stoffwechsel, mikrobielle Gemeinschaften oder Umweltmikrobiologie, ausgeschrieben von biologischen Instituten. In der medizinischen Mikrobiologie stehen Erregerdiagnostik, Resistenztestung und Krankenhaushygiene im Vordergrund, ausgeschrieben von Universitätskliniken. Für den klinischen Zweig führt der Hub Hygiene und Mikrobiologie die passenden Stellen, für den grundlagenorientierten die Hubs Biologie und Molekularbiologie.

Welche Positionen gibt es?

Im akademischen Zweig dominieren Promotionsstellen und Postdoc-Stellen in Verbundprojekten, dazu Professuren mit Schwerpunkten wie Mikrobielle Ökologie oder Infektionsbiologie. Im klinischen Zweig kommen Facharztweiterbildungen sowie technische Stellen in der Diagnostik hinzu, die sich unter Verwaltung und Technik finden.

Welche Rolle spielen Sicherheitsstufen?

Arbeiten mit humanpathogenen Erregern setzen Labore höherer Sicherheitsstufe voraus. Das schränkt die Zahl der Standorte ein und macht einschlägige Vorerfahrung zu einem harten Auswahlkriterium. Ausschreibungen nennen die geforderte Stufe fast immer explizit, ein Detail, das beim Querlesen leicht untergeht und über die Passung entscheidet.

Wie wird vergütet?

An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L, bei Promotions- und Postdoc-Stellen üblicherweise Entgeltgruppe E 13, bei Gruppenleitungen E 14. Die Grundgehälter in Stufe 1 liegen bei 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat. Ärztliche Stellen an Universitätskliniken folgen dagegen eigenen Tarifverträgen für Ärzte.

Häufige Fragen zu Mikrobiologie

Brauche ich Medizin für eine mikrobiologische Stelle an der Uniklinik?

Für die ärztliche Facharztweiterbildung in Mikrobiologie ja. Für naturwissenschaftliche Stellen in Diagnostik und Forschung genügt ein Abschluss in Biologie, Biochemie oder einem verwandten Fach.

Was bedeutet die Sicherheitsstufe in der Ausschreibung?

Sie gibt an, mit welchen Erregern im Labor gearbeitet wird und welche baulichen sowie organisatorischen Schutzmaßnahmen gelten. Einschlägige Vorerfahrung in der genannten Stufe ist bei diesen Stellen meist Voraussetzung.

Was verdient man in der Mikrobiologie an einer Hochschule?

Nach dem TV-L in Entgeltgruppe E 13 oder E 14, mit Grundgehältern ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto im Monat in Stufe 1. Ärztliche Stellen an Universitätskliniken werden nach den Tarifverträgen für Ärzte vergütet und liegen darüber.

Sind mikrobiologische Stellen befristet?

In der Grundlagenforschung überwiegend ja, entlang der Projektlaufzeit und nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz. In der klinischen Diagnostik gibt es dagegen einen spürbaren Anteil unbefristeter Stellen.

Wie unterscheidet sich Umweltmikrobiologie von medizinischer Mikrobiologie?

Die Umweltmikrobiologie untersucht mikrobielle Gemeinschaften in Böden, Gewässern oder technischen Anlagen. Die medizinische Mikrobiologie befasst sich mit Erregern beim Menschen, ihrer Diagnostik und ihrer Resistenzlage. Die Methoden ähneln sich, der Arbeitskontext unterscheidet sich grundlegend.

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