W2-Professur “Computergenerierte Bildwelten”
Mediendesign gestaltet, wie Inhalte aussehen und sich anfühlen, vom Interface über Bewegtbild und Typografie bis zur interaktiven Installation. An Hochschulen ist es ein künstlerisch-praktisches Fach mit eigener Werkkultur. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen im Mediendesign an Kunst-, Design- und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 19 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 30. Juli 2026).
Anders als die rein theoretischen Fächer lebt das Mediendesign vom Entwurf und vom eigenen gestalterischen Werk. Gelehrt und entwickelt wird in Studios und Werkstätten: Interface- und Interaction-Design, Motion Design, Typografie, Game- und 3D-Gestaltung, Datenvisualisierung. Viele Stellen verbinden Lehre, Projektbetreuung und eigene künstlerische oder angewandte Praxis. Berührungspunkte gibt es zur Informatik bei Medientechnik und Prototyping.
Ausgeschrieben werden Stellen als künstlerischer oder wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Werkstattleitungen sowie Professuren. An Kunst- und Designhochschulen zählt neben dem Abschluss vor allem das gestalterische Portfolio. Ein Teil der Stellen ist eng an konkrete Studios, Labore oder Projektformate gebunden.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterstellen liegen je nach Aufgabe in Entgeltgruppe E 13, Lehrkräfte und Werkstattfunktionen oft darunter; Mitarbeiterstellen werden häufig in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für die meisten Stellen erwarten die Hochschulen ein abgeschlossenes Studium in Design, Medien- oder Kommunikationsdesign sowie ein aussagekräftiges Portfolio. Für eine Designprofessur ist neben der gestalterischen Qualifikation in der Regel mehrjährige Berufspraxis gefordert, eine Promotion ist hier seltener Bedingung als in den theoretischen Fächern.
Meist nicht. Im künstlerisch-praktischen Mediendesign zählen Abschluss, gestalterisches Portfolio und Berufspraxis stärker als eine Promotion. Für Designprofessuren ist üblicherweise mehrjährige einschlägige Praxis ausschlaggebend.
Ausgeschrieben werden Stellen als künstlerischer oder wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Werkstattleitungen sowie Professuren, vorwiegend an Kunst-, Design- und Fachhochschulen.
Ja. An Kunst- und Designhochschulen ist das gestalterische Portfolio oft das wichtigste Auswahlkriterium und wird gleichrangig mit dem formalen Abschluss bewertet.
Stellen aus Mediendesign erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Bildende Kunst Design