Professur (W2) „Automatisierungssysteme und eingebettete Systeme“
Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik laufen in der Mechatronik zu einer einzigen Disziplin zusammen, vom Industrieroboter über die Antriebsregelung bis zum eingebetteten Steuergerät. An den Hochschulen treibt sie die Forschung an Industrie 4.0, autonomen Systemen und intelligenter Sensorik voran. Die folgenden Ausschreibungen aus dem deutschsprachigen Raum aktualisieren wir täglich.
Datenbasis: die aktuell 43 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 1. Juli 2026).
Die Mechatronik integriert mechanische, elektronische und informationstechnische Komponenten zu einem funktionierenden Gesamtsystem. Inhaltlich gliedert sie sich an den Hochschulen in Teilgebiete wie Robotik, Antriebs- und Regelungstechnik, Sensorik und Aktorik, eingebettete Systeme, Mess- und Automatisierungstechnik sowie die mechatronische Systemintegration. Weil das Fach so eng an die industrielle Anwendung gekoppelt ist, ist es an Fachhochschulen besonders stark vertreten. Daneben schreiben Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen aus, etwa Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die in der Produktions- und Automatisierungstechnik mit Hochschulen kooperieren.
Den Einstieg in die Forschung bilden Promotionsstellen, an die sich nach der Promotion Postdoc-Stellen anschließen. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren und Juniorprofessuren. Viele Ausschreibungen sind ausdrücklich interdisziplinär angelegt und greifen in den Maschinenbau, die Elektrotechnik und die Informatik hinüber, was die Übergänge zwischen den Fächern fließend macht.
Eine Promotionsstelle setzt gewöhnlich einen einschlägigen Masterabschluss in Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder einem verwandten Fach voraus. Für Postdoc-Stellen und Professuren ist eine abgeschlossene Promotion erforderlich. Darüber hinaus verlangen viele Ausschreibungen Erfahrung mit Konstruktions-, Simulations- oder Programmierwerkzeugen, bei höheren Stellen auch Erfolge bei der Einwerbung von Drittmitteln, etwa im Rahmen eines DFG-Antrags.
An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Das Grundgehalt der Stufe 1 beträgt 2026 in E 13 4.759,37 € und in E 14 5.143,59 € brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Teilgebiete wie Robotik, Regelungstechnik, Sensorik, eingebettete Systeme und Automatisierungstechnik.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung (W1, W2, W3).
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss in Mechatronik, Maschinenbau oder Elektrotechnik. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Die Mechatronik integriert mechanische, elektronische und informationstechnische Komponenten zu einem System. Entsprechend überschneiden sich die Stellen häufig mit dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Informatik.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren. Über den Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Mechatronik erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Ingenieurwesen Maschinenbau