wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (externer Link, öffnet neues Fenster)
Journalistik und Kommunikationswissenschaft erforschen und lehren, wie öffentliche Kommunikation entsteht, wie Medien arbeiten und wie sich Berichterstattung im digitalen Wandel verändert. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen im Journalismus und in der Kommunikation an Hochschulen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 9 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 26. Juli 2026).
Das Feld hat zwei Seiten: die forschende Journalistik und Kommunikationswissenschaft auf der einen, die praktische Journalistenausbildung auf der anderen. An Universitäten dominiert die Forschung zu Medienwandel, politischer Kommunikation, Desinformation und Mediennutzung. An Fachhochschulen und in Journalistenschulen steht die handwerkliche Ausbildung im Vordergrund, von Recherche und Reportage bis zu Datenjournalismus und crossmedialer Produktion.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Professuren. Praxisorientierte Stellen verlangen oft Redaktionserfahrung, forschungsnahe Stellen empirische Methodenkenntnis. Inhaltlich gibt es enge Überschneidungen mit der Medien- und Kommunikationsforschung sowie den Sozialwissenschaften.
An staatlichen Hochschulen gilt der TV-L. Wissenschaftliche Stellen liegen meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14, Promotionsstellen oft in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent. Das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für forschungsnahe Stellen ist ein Masterabschluss in Journalistik, Kommunikationswissenschaft oder einem verwandten Fach üblich, für Postdoc-Stellen und Professuren eine Promotion. Für praxisorientierte Lehrstellen und Praxisprofessuren ist substanzielle journalistische Berufserfahrung oft wichtiger als der akademische Grad.
Die Journalistik und Kommunikationswissenschaft erforscht öffentliche Kommunikation und Medien empirisch. Die praktische Ausbildung an Fachhochschulen und Journalistenschulen vermittelt das Handwerk von Recherche bis Produktion. Viele Stellen verbinden beide Seiten.
Für praxisorientierte Lehrstellen und Praxisprofessuren ist journalistische Berufserfahrung meist Voraussetzung. Forschungsnahe Stellen setzen stattdessen einen einschlägigen Abschluss und empirische Methodenkenntnis voraus.
Wissenschaftliche Stellen folgen dem TV-L, meist E 13 oder E 14 (Grundgehalt Stufe 1 ab 4.759,37 € beziehungsweise 5.143,59 € brutto, Stand 2026). Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
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