W2-Professur oder eine W1-Nachwuchsprofessur (w/m/d) für das Lehrgebiet „Hebammenwissenschaft mit Schwerpunkt Wochenbett“ (W2 oder W1-Professur mit Tenure Track als Praxis-Track oder Promotions-Track)
Die Hebammenwissenschaft ist eines der jüngsten akademischen Fächer in Deutschland: Seit der vollständigen Akademisierung des Hebammenberufs entstehen an den Hochschulen neue Studiengänge, Lehrstühle und Forschungsstellen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell 4 ausgeschriebenen Stellen in der Hebammenwissenschaft im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 4 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Die Hebammenwissenschaft ist eine Gesundheits- und Therapiewissenschaft, die die Betreuung von Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wissenschaftlich fundiert. Mit der Reform der Hebammenausbildung wurde der Beruf vollständig in das Hochschulstudium überführt, womit ein rascher Aufbau neuer Professuren und akademischer Mittelbau-Stellen einhergeht. Das Fach verbindet klinisch-praktische Lehre mit Versorgungs- und Geburtsforschung.
Wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren verantworten die hochschulische Lehre der angehenden Hebammen, organisieren die praktische Ausbildung in Kooperation mit Kliniken und forschen zu Themen wie physiologischer Geburt, evidenzbasierter Betreuung und Versorgungsqualität. Viele Stellen verlangen neben der akademischen Qualifikation eine abgeschlossene Hebammenausbildung und Berufserfahrung im Kreißsaal.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Wissenschaftliche und Promotionsstellen liegen üblicherweise in Entgeltgruppe E 13, teils E 14; das Grundgehalt der Stufe 1 beginnt 2026 bei 4.759,37 € (E 13) beziehungsweise 5.143,59 € (E 14) brutto im Monat. Lehr- und Forschungsstellen werden teils in Teilzeit von 50 bis 75 Prozent ausgeschrieben. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Viele Ausschreibungen, besonders in der praxisnahen Lehre, setzen eine abgeschlossene Hebammenausbildung oder ein Hebammenstudium voraus. Für reine Forschungsstellen können auch verwandte Gesundheitswissenschaften infrage kommen.
Mit der gesetzlichen Akademisierung wurde die Hebammenausbildung an die Hochschulen verlagert. Dadurch entstehen neue Studiengänge und damit ein wachsender Bedarf an Lehrenden und Forschenden.
Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus, in aller Regel verbunden mit einschlägiger Berufs- und Forschungserfahrung im Hebammenwesen oder in einer benachbarten Gesundheitswissenschaft.
Stellen aus Hebammenwissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Gesundheitswissenschaft