Professur (w/m/d) für Therapie- und Pflegewissenschaften
Die Gesundheitswissenschaft betrachtet Gesundheit und Krankheit nicht beim Einzelnen, sondern auf Ebene der Bevölkerung: von der Epidemiologie über die Versorgungsforschung bis zur Prävention. Spätestens seit der Pandemie ist das Fach an Hochschulen stark nachgefragt. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Gesundheitswissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 123 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 24. Juni 2026).
Das Fach untersucht, wie Gesundheit in der Bevölkerung entsteht, erhalten und versorgt wird. Die Forschung verteilt sich auf Epidemiologie, Public Health, Versorgungsforschung, Gesundheitsökonomie, Prävention und Gesundheitsförderung sowie globale Gesundheit. Entlang dieser Teilgebiete sind auch die ausgeschriebenen Stellen angesiedelt, viele davon interdisziplinär mit Medizin, Statistik, der Pflegewissenschaft und den Sozialwissenschaften verzahnt.
Den Einstieg in die Laufbahn bilden Promotionsstellen, häufig in Studien der Versorgungs- oder Präventionsforschung. Es folgen Postdoc-Stellen für die eigenständige Forschung sowie Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Den Abschluss markieren Professuren und Juniorprofessuren. Ein erheblicher Teil dieser Stellen hängt an befristeten Drittmittelprojekten.
Ausgeschrieben werden die Stellen an Universitäten, Fachhochschulen und Universitätskliniken sowie an außeruniversitären Einrichtungen. Dazu zählen Leibniz- und Helmholtz-Institute, das Robert Koch-Institut und weitere Einrichtungen der Ressortforschung.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss üblich, etwa in Public Health, Gesundheitswissenschaften, Medizin oder einem verwandten Fach; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Methodische Kompetenz in Epidemiologie und Biostatistik sowie Erfahrung mit Statistiksoftware wie R, Stata oder SAS sind in vielen Ausschreibungen ausdrücklich gefordert.
An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen in aller Regel in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Besetzt werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Epidemiologie, Public Health, Versorgungsforschung, Gesundheitsökonomie und Prävention.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss, etwa in Public Health, Gesundheitswissenschaften oder Medizin; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Viele Stellen verlangen epidemiologische und biostatistische Kompetenz sowie Erfahrung mit Statistiksoftware wie R, Stata oder SAS, besonders in der Versorgungs- und Präventionsforschung.
Neben Universitäten, Fachhochschulen und Universitätskliniken schreiben außeruniversitäre Einrichtungen Stellen aus, etwa Leibniz- und Helmholtz-Institute sowie das Robert Koch-Institut.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet, viele zudem an Drittmittelstudien gebunden. Unbefristet sind vor allem Professuren. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.