Doktorand*in zur multifunktionalen Rolle von Pflanzen
Die Ernährungswissenschaft sitzt an der Nahtstelle von Naturwissenschaft, Medizin und Agrarwissenschaft und untersucht, wie Nahrung im Körper wirkt: vom einzelnen Stoffwechselweg bis zur Ernährung ganzer Bevölkerungsgruppen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in der Ernährungswissenschaft an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 18 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 26. Juli 2026).
Die Ernährungswissenschaft verbindet Ernährungsphysiologie, Lebensmittelchemie und Ernährungsepidemiologie zu einem Fach, das den Zusammenhang von Nahrung, Stoffwechsel und Gesundheit erklärt. Die ausgeschriebenen Stellen ordnen sich meist einem dieser Schwerpunkte zu: der experimentellen Ernährungsphysiologie und Molekularen Ernährung im Labor, der Lebensmittelchemie und Lebensmitteltechnologie, der epidemiologischen Auswertung großer Kohorten oder der Public Health Nutrition und Ernährungsberatung. Viele Ausschreibungen sind interdisziplinär angelegt und reichen in die Medizin, die Biochemie und die Gesundheitswissenschaft hinein.
Vom ersten Schritt in die Forschung bis zur Lehrstuhlleitung deckt das Fach die gesamte akademische Laufbahn ab. Den Einstieg bilden Promotionsstellen, häufig eingebunden in Interventions- oder Kohortenstudien. Nach der Promotion folgen Postdoc-Stellen für die eigenständige Forschung sowie Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Den Abschluss der Laufbahn markieren Professuren und Juniorprofessuren.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben außeruniversitäre Einrichtungen regelmäßig Stellen aus. Dazu zählen das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE), das Max Rubner-Institut als Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel sowie Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Ein erheblicher Teil dieser Stellen hängt an befristeten Drittmittelprojekten, etwa an Interventions- oder Kohortenstudien.
Promotionsstellen setzen üblicherweise einen einschlägigen Masterabschluss voraus, etwa in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie, Lebensmittelchemie oder einem verwandten Fach; für Postdoc-Stellen und Professuren ist eine abgeschlossene Promotion nötig. Laborerfahrung und Kenntnisse in Statistik werden häufig erwartet, je nach Stelle ergänzt um Erfahrung mit Humanstudien oder Tierversuchen.
An staatlichen Hochschulen greift der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Promotions- und Postdoc-Stellen liegen in aller Regel in Entgeltgruppe E 13, häufig auch E 14; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Besetzt werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich verteilen sie sich auf Ernährungsphysiologie, Lebensmittelchemie, Ernährungsepidemiologie und Molekulare Ernährung.
Für Promotionsstellen genügt ein einschlägiger Masterabschluss, etwa in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder Lebensmittelchemie; Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Häufig Laborerfahrung und Kenntnisse in Statistik, je nach Stelle ergänzt um Erfahrung mit Humanstudien oder Tierversuchen, besonders in der experimentellen und epidemiologischen Forschung.
Neben Universitäten und Fachhochschulen schreiben außeruniversitäre Einrichtungen Stellen aus, etwa das Deutsche Institut für Ernährungsforschung, das Max Rubner-Institut sowie Institute der Leibniz-Gemeinschaft.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in aller Regel befristet, viele zudem an Drittmittelstudien gebunden. Unbefristet sind vor allem Professuren. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Ernährungswissenschaft erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Agrarwissenschaft