Research Group Leader for the Research Group “Computational Dependencies and Cultural Data Studies”
Die Digital Humanities bringen computergestützte Methoden in die geisteswissenschaftliche Forschung, von der digitalen Edition über die quantitative Textanalyse bis zum Aufbau von Forschungsdateninfrastrukturen. Sie wachsen an Hochschulen sowohl als eigenständiges Fach als auch als Querschnittsbereich vieler Philologien. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen in den Digital Humanities an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 23 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 10. September 2026).
Das Feld liegt zwischen den Geisteswissenschaften und der Informatik. Inhaltlich verteilen sich die Arbeitsschwerpunkte auf digitale Editionen, Text Mining und Natural Language Processing, Korpuslinguistik, Netzwerkanalyse, digitale Kunstgeschichte und kulturelles Erbe, Forschungsdatenmanagement sowie den Betrieb von Forschungsinfrastrukturen. Viele Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit Bibliotheken und Rechenzentren, und Daten- und Methodenkompetenz etwa in Python oder R ist in vielen Ausschreibungen ausdrücklich gefragt.
Aus der Lage zwischen zwei Disziplinen ergibt sich ein breites Stellenspektrum. Üblich sind Promotionsstellen in der quantitativen und computergestützten Forschung und Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion. Hinzu kommen Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung, Lehre und in digitalen Editionsprojekten sowie Professuren (W1, W2, W3) und Juniorprofessuren. Viele Stellen sind drittmittelfinanziert und an konkrete Projekte gebunden. Ausschreibende sind Universitäten mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt, Akademien der Wissenschaften sowie Infrastruktureinrichtungen, die nationale Dateninfrastrukturen betreiben.
Für Promotionsstellen ist üblicherweise ein einschlägiger Masterabschluss in einem geisteswissenschaftlichen Fach oder in den Digital Humanities gefragt, häufig verbunden mit Programmier- und Methodenkenntnissen. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Stelle werden Erfahrung mit digitalen Editionswerkzeugen oder mit Verfahren des maschinellen Lernens erwartet.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen meist in der Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich reichen sie von digitalen Editionen über Text Mining und Korpuslinguistik bis zum Forschungsdatenmanagement.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss in einem geisteswissenschaftlichen Fach oder in den Digital Humanities üblich, oft mit Methoden- und Programmierkenntnissen. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Viele Stellen verlangen ausdrücklich Erfahrung mit Programmiersprachen wie Python oder R, mit Auszeichnungssprachen für digitale Editionen oder mit Verfahren der Textanalyse. Der erwartete Umfang hängt vom jeweiligen Schwerpunkt der Stelle ab.
Viele Stellen sind drittmittelfinanziert und nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen in Forschungsinfrastruktur und Datenmanagement. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Digital Humanities erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Informatik Kulturwissenschaft Geisteswissenschaften