Lehrkraft für besondere Aufgaben (m/w/d) für den Bereich Verfahrenstechnik
Das Chemieingenieurwesen überführt chemische Reaktionen in technische Prozesse und betreibt Anlagen vom Labormaßstab bis zur Großproduktion. Eng verzahnt mit der Verfahrenstechnik und der technischen Chemie, ist es ein anlagenorientiertes Fach, in dem an Versuchs- und Technikumsanlagen gearbeitet wird. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell ausgeschriebenen Stellen im Chemieingenieurwesen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, täglich aktualisiert.
Datenbasis: die aktuell 20 auf akademische-jobs.de ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich (Stand: 28. Juni 2026).
Im Zentrum steht die Skalierung: Was im Reagenzglas funktioniert, muss im Reaktor wirtschaftlich und sicher ablaufen. Die Forschung verteilt sich auf die thermische und mechanische Verfahrenstechnik, die Reaktionstechnik, die Prozess- und Anlagensimulation, die Partikeltechnologie und die Membran- und Trenntechnik. Stark im Kommen sind Verfahren für Wasserstoff, Power-to-X und die Kreislaufwirtschaft. Überschneidungen bestehen zur technischen Chemie, zum Maschinenbau und zur Energietechnik.
Den Schwerpunkt bilden Promotionsstellen an Technikumsanlagen und in der Reaktionstechnik sowie Postdoc-Stellen für die Phase nach der Promotion. Daneben werden Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre sowie Professuren (W1, W2, W3) und Juniorprofessuren ausgeschrieben. Ausschreibende sind Universitäten und Fachhochschulen mit verfahrenstechnischem Profil sowie Institute der Fraunhofer-, Max-Planck- und Helmholtz-Gemeinschaft, die an Prozessentwicklung und Skalierung arbeiten. Die Transformation der Chemie- und Energiebranche treibt den Bedarf an Forschungspersonal.
Für Promotionsstellen ist üblicherweise ein einschlägiger Masterabschluss im Chemieingenieurwesen, in der Verfahrenstechnik oder in der technischen Chemie gefragt. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus. Je nach Stelle kommen Erfahrung an Versuchsanlagen, Kenntnisse in der Prozesssimulation und Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln hinzu.
An staatlichen Hochschulen gilt der Tarifvertrag der Länder. Promotions- und Postdoc-Stellen liegen meist in der Entgeltgruppe E 13, je nach Aufgabe auch E 14. Professuren werden nach der W-Besoldung vergütet.
Ausgeschrieben werden Promotionsstellen, Postdoc-Stellen, Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Junior- und reguläre Professuren. Inhaltlich reichen sie von der thermischen und mechanischen Verfahrenstechnik über die Reaktionstechnik bis zu Wasserstoff- und Power-to-X-Verfahren.
Promotions- und Postdoc-Stellen werden nach dem TV-L vergütet, meist in Entgeltgruppe E 13 oder E 14. Professuren richten sich nach der W-Besoldung.
Für Promotionsstellen ist ein einschlägiger Masterabschluss im Chemieingenieurwesen, in der Verfahrenstechnik oder in der technischen Chemie üblich. Postdoc-Stellen und Professuren setzen eine abgeschlossene Promotion voraus.
Beide Felder überschneiden sich stark; das Chemieingenieurwesen betont den chemischen Prozess und die Reaktionsführung, die Verfahrenstechnik den gesamten Apparate- und Anlagenbau. An vielen Hochschulen sind sie organisatorisch zusammengeführt.
Promotions- und Postdoc-Stellen sind nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz in der Regel befristet. Unbefristet sind vor allem Professuren sowie ein Teil der Stellen im Betrieb von Versuchsanlagen. Mit dem Befristungs-Filter blenden Sie gezielt unbefristete Stellen ein.
Stellen aus Chemieingenieurwesen erscheinen auch in folgenden Fachgebieten: Ingenieurwesen